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| Rubrik | Freiw. Feuerwehr | zurück | ||
| Thema | Feuerwehr steht auf dem Schlauch | 59 Beiträge | ||
| Autor | Mich8ael8 B.8, Münsingen / Baden- Württemberg | 360919 | ||
| Datum | 14.09.2006 22:57 MSG-Nr: [ 360919 ] | 23918 x gelesen | ||
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Hallo Forum, Hallo Volker, Geschrieben von Volker Leiste Unser Grundproblem des Nachwuchsmangels besteht auf mehreren Gebieten : Soweit i.O. Geschrieben von Volker Leiste 2) Das Ausklinken aus der Sozialgemeinschaft, das "Türe zu und Desinteresse" kann die Feuerwehr alleine nicht lösen. Da bin ich mir nicht so sicher. Die FW kann durch ihre Selbstdarstellung, und ihr Auftreten einiges selbst richten oder versauen. Ich habe mich dieses Jahr, nach 36 Jahren FW- Dienst, aus der FW entlassen lassen, da ich mich zu sehr verbiegen musste und den Eindruck hatte man will meine Ideen und Radschläge nicht. Viele wollten sich nicht ändern. Geschrieben von Volker Leiste Sie tausende Info-Flyer im Ort verteilt. Hier ist die Politik gefragt und gefordert. Warum sollen immer andere für uns die Eisen aus dem Feuer holen? Ich halte es für falsch wenn man in den letzten 20 Jahren geschlafen hat und dann nach der Politik ruft. Geschrieben von Volker Leiste Ein erster Schritt ist die Wiedereinführung einer bundes - resp. landesweiten Feuerschutzabgabe für Personen, die nicht aktiv im Bereich des Zivilschutzes, Feuerwehr, Rettungsdienst, THW o.ä. sich engagieren. Dabei sollte die Abgabenhöhe bewußt so gewählt werden, dass der Beitrag spürbar ist. Ein Pauschalbetrag wäre teilweise sozial problematisch, daher wäre eine Staffelung in Abhängigkeit vom Einkommen zu diskutieren. Der Höchstbeitrag könnte z.B. so bei 500,- ? p.a. liegen. In den alten Bundesländern gab?s die Abgabe nur in Bayern und Baden- Württemberg, trotzdem gab es in allen Ländern ein funktionierendes Feuerwehrwesen. Warum sollte man dieser Abgabe nicht ewig nachweinen. Geschrieben von Volker Leiste 3) Der Dienst in der FF muß sich auch in Bezug auf die soziale Absicherung "lohnen". Stichwort Anrechnung der Dienstjahre in der FF bei BFA-Rentenpunkten etc. Hier muß die Politik aktiv werden. OK, wäre eine Idee. Geschrieben von Volker Leiste 4) Arbeitgeberkonflikt : Es gibt prinzipiell uneinsichtige Arbeitgeber, aber auch Arbeitgeber bei denen tatsächlich der Arbeitszeitausfall in der heutigen Zeit wirtschaftlich schmerzhaft ist. Auch hier gilt, dass die Bereitschaft die Mitarbeiter im Alarmfall zum Einsatz ziehen zu lassen materiell belohnt werden muß. Wiederum eine Aufgabe, der sich die Politik annehmen muß. Ansatzpunkt wäre eine Minderung der Gewerbesteuer ab einem best. Anteil von Angehörigen der Zivilschutzkräfte im Betrieb. Hier wären die Kommunen gefordert, da sie so ihrer Pflichtaufgabe zur Sicherstellung der personellen Einsatzbereitschaft der Feuerwehr nachkommen würden. Knallhartes wirtschaftliches Rechnen - was ist billiger : Gewerbesteuerminderung oder notgedrungen festangestelltes Feuerwehrpersonal ? Wird den Konflikt sicher nicht entschärfen (siehe Freistellung vom Wehrdienst), die AG werden trotzdem heulen. Geschrieben von Volker Leiste 5) Heilige Kuh schlachten : Zulassung von qualifizierten Privatanbietern, die als komm. Unternehmen den Brandschutz im Auftrag der Kommunen übernehmen. Beispiel Falck in Dänemark. Warum hängen wir dann an der FF? Sollen es die Privaten doch richten. Geschrieben von Volker Leiste 6) Konsequent das Mittel der Pflichtfeuerwehr nutzen. Nicht lange herumdoktern, sondern bei Problemen zügig dienstverpflichten. Das macht die Feuerwehrkrise in der Öffentlichkeit auch nachhaltiger bewußt. Dann müssen die Probleme aber erst bei der Gemeinde angekommen sein. Nach meinem Eindruck wird zulange versucht die Probleme selbst zu lösen. Man will ja vor der Politik nicht schlecht dastehen. Gruß Michael Auch schlechter Ruf verpflichtet | ||||
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