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| Rubrik | Freiw. Feuerwehr | zurück | ||
| Thema | Feuerwehr steht auf dem Schlauch | 59 Beiträge | ||
| Autor | Volk8er 8L., Erlangen / Bayern | 360939 | ||
| Datum | 15.09.2006 09:54 MSG-Nr: [ 360939 ] | 23567 x gelesen | ||
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Ich möchte die Politik nicht von Ihrer Verantwortung befereien. Zu oft - und über langen zeitraum - hat es sich die Kommune oftmals einfach gemacht. Ihr Pflichtaufgabe an die FF übertragen und diese FF dann vor sich hin wurschteln lassen. Solange alles funktionierte ein System, das wenig kostete und keine nennenswerte Betreuung erforderte. Wenn man konsequent die Kommune in die Pflicht nimmt, dann muß sie sich zukünftig gewaltig anstrengen, um Ihrer Pflichtaufgabe "Feuerwehr" nachzukommen. Wenn die Aktiven ausbleiben, dann muß die Kommune den fehlenden nachwuchs herbei bringen. Eine Zwangsmaßnahme ist die Pflichtfeuerwehr. Oder die Kommune muß das Thema kommerziell lösen. Das kostet. Entweder müssen gemeindebedienstete als nebenberufliche Feuerwehrleute gegen bezahlung arbeiten, Hauptamtliche Eingestellt werden oder ein Privatdienstleister (der auch Geld verdienen will) beauftragt werden. Vermutlich sind diese Lösungen alle teuerer, als ein System der Aufwertung des "ehrenamtlichen" Feuerwehrdienstes. Sehe ich mir meine WF an, da haben wir so ein Mischsystem zwischen Hauptamtlichen, Nebenberuflichen und quasi Freiwilligen. Jeder Freiwillige bekomt einen monatlichen Anerkennungsbonus - ausgezahlt am Jahresende - dafür, dass er mitmacht. Wer wesentlich über das normale Niveau sich engagiert (EFD und Wochenendbereitschaften etc.) der bekommt eine zusätzliche Anerkennung in Geldform und drei Tage zusätzlichen Jahresurlaub (weil wir halt oftmals Wochenenden opfern). Und wer regelmäßig bei Alarm erscheint, der freut sich auch über sein entsprechend bemessenes "Ausrückegeld". Fiktives Beispiel dieses Systems : Kommune zahlt für ein volles Jahr Dienst in der FF eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro pro Monat Dienstzeit und Mann. 24 Übungen im Jahr, davon sind mindestens 18 Übungen zu absolvieren, um die volle Jahresprämie zu erhalten. Wer weniger oft zur Übung erscheint, dem werden für jede ausgefallene Übung 10 Euro abgezogen, die in eine "Ausrückekasse" kommen. Am Jahresende wird das Geld in der Ausrückekasse entsprechnd an die Mitglieder nach der Anzahl ihres Erscheinens bei Alarm ausgezahlt. Zusatzfunktionen wie Jugendwart, Gerätewart etc. werden mit 500 Euro pro Jahr (Kommandant und Stv. entsprechend) gewürdigt. Kleinere Wehr mit 30 Aktiven : kommen so auf die Kommune Feuerwehrkosten von 13.000 Euro pro Jahr zu. das ist erheblich weniger, als jede andere Lösung kosten würde. Hat die Komune 2000 Einwohner, dann wären das pro Einwohner 6,50 Euro. Bei einer Feuerschutzabgabe von 25 Euro pauschal pro Einwohner (Einsatzkärfte befreit) ist das doch locker machbar ... | ||||
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