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Hohlstrahlrohr
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RubrikFeuerwehrtechnik zurück
ThemaMindermengenzumischung - Netzmittel10 Beiträge
AutorThor8ben8 G.8, Leese bzw. Osnabrück / Niedersachsen363676
Datum02.10.2006 15:22      MSG-Nr: [ 363676 ]10895 x gelesen

Moin,

geht es um den hier?
http://betaawg.s-am26.aman.de/207048-c3ViZm9sZGVyaWQ9MTk3MDM3-%7Ede%7Eprodukte%7Egetdatasheet.html

Geschrieben von Dietmar WillertIst dieses Teil überhaupt was, oder reicht es aus, Netzmittel mit dem normalen Z4 Zumischer (1% Einstellung) mittels z.B. HSR oder normalen Strahlrohr zuzumischen.

So wie ich das sehe, ändert das ja nichts am eigentlichen Zumischer, sondern reduziert nur den Durchfluss an Schaummittel. Da gab's doch mal 'ne Idee (HWK?) mit passenden Lochblenden, kostet vielleicht ein Prozent von dem Aufsatz. Wer's komfortabler haben will, nehme einen 1"-Kugelhahn und durchbohre die Kugel im gesperrten Zustand mit einem passenden Durchmesser, dann kann man mit eienr 90°-Drehung am Ventilhebel zwischen Netzmittel- und Schaumerzeugung wählen. Kostet ungefähr 10%.
Alle diese Varianten basieren aber weiterhin auf dem Z4 und beheben damit nicht dessen Probleme. Der gemeine Z-Zumischer ist relativ empfindlich, was einen zu hohen 'Gegendruck am Ausgang betrifft. Hohlstrahlrohre hingegen benötigen tendenziell höhere Eingangsdrücke als die DIN-Mehrzweckrohre. Wenn also am Zumischerausgang 7bar anliegen müsen, um das HSR noch korrekt zu betrieben, heißt das, dass die Pumpe irgendwo im Bereich von >10 bar laufen muss. Ist etwas ungünstig, wenn man jetzt weitere Rohre ohne Zumischung vornehmen will. Weiterhin erfordert der Zumischer einen ungefähr dem Nennwert entsprechenden Durchfluss. Ein Z4 mit 'nem einzelnen 135er HSR dahinter könnte Probleme mit dem Ansaugen des Schaummittels bereiten, insbesondere wenn man dann noch mit Impulsen arbeitet statt kontinuierlicher Wasserabgabe.

Als Workaround kann man auf's Nebenschlussverfahren setzen. Soll heißen, man führt den Zumischerausgang zurück ans Sammelstück. Ein Teil des Wasser fließt also von er Pumpe durch den Zumischer im Kreis. Die Strahrlrohre kommen dann an einen weiteren Pumpenabgang. => Kein Problem mehr mit der Gegendruckempfindlichkeit der Zumischer und man kann die Pumpe im optimalen Druckbereich für's Strahlrohr fahren. Allerdings ist von der Pumpe aus dann nur Netzwasser zu bekommen, wer reines Wasser will, muss 'ne weitere Pumpe in Betrieb nehmen.

Optimallösung wären Druckzumischanlagen, kosten allerdings auch gut im vierstelligen Bereich...
Ferner gibt's als eifnachere Lösung auch noch Kartuschensysteme, die mit festen Netzmittelzusatz beladen werden und das durchfließende Wasser langsam den Seifenklotz auflöst. Erspart zumindest die Druck- und Durchflussproblematik am Z-Zumischer, ist dafür aber nicht zur Schaumerzeugung zu gebrauchen sondern braucht vergleichsweise viel Platz und Gewicht nur für die Option auf Netzmittelerzeugung.


schöne Grüße,
Thorben


...und mal etwas Werbung für www.ABC-Zug.com

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