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Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank
Mittleres Löschfahrzeug, spezifiziert in TR E-2 RLP, Entspricht StLF 10/6 nach DIN mit vergrößertem Wasservolumen von 1000l
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RubrikFreiw. Feuerwehr zurück
ThemaRücktritt!?35 Beiträge
AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz371922
Datum21.11.2006 10:28      MSG-Nr: [ 371922 ]16476 x gelesen

Hallo,

ob ein Rücktritt eine Lösung des Problems bringt, will ich mal bezweifeln. Ich würde es nochmal versuchen und unter anderem auch versuchen, Alternativen aufzuweisen.

Das gebraucht beschaffte LF8 muss ja nicht unbedingt schlecht sein, auch trotz des Alters von 20 Jahren. Diese Fahrzeugtypen waren vom Motor her kaum kleinzukriegen, lediglich der Rost ist je nach Unterbringung schon mal ein Thema. Ich kenne noch Fahrzeuge dieses Typs aus den 60er Jahren, die sich heute noch als LF8 im Einsatz befinden. Im Vergleich zu eurem Vorgängerfahrzeug ist das ja schon ein wesentlicher Fortschritt.
Natürlich sind neue Fahrzeuge in vielen Belangen etwas besser, zumal sich auch in der Norm einiges geändert hat, hier insbesondere bezüglich der Ausstattung mit Wasser.

Es stellt sich natürlich die Frage, ob es andere Alternativen gibt. Möglich wären im Fahrzeugbereich entweder die Beschaffung eines TSF-W bzw. eines MLF (sofern ein solches Fahrzeug in Bayern zuwendungsfähig ist, dürfte aber spätestens mit der Einführung der Norm für dieses Fahrzeug so sein) anstatt des LF10/6. Dies spart schon einiges an Kosten, da die kleinere Kabine deutlich billiger zu haben ist, muss aber bei möglicher Zusatzbeladung keine Nachteile in der Ausstattung haben. Da auch noch ein MTW vorhanden ist, sehe ich die 3 Mann weniger erst mal nicht als Problem, in ländlichen Gebieten sowieso nicht.
Andere Alternative wäre die Ergänzung des gebrauchten LF8 z.B. mit einem gebrauchten TLF8/18, evtl. mit Allradantrieb. Hier wäre das Hauptproblem wohl die Unterbringung, da ja schon der MTW extern untergebracht werden muss, ein Neu- oder Umbau des Gerätehauses aber sicherlich wohl auch für ein LF10/6 stattfinden müßte.

Somit wären wir beim Problem des Gerätehauses, was für eine kleine Ortswehr sicherlich noch irgendwo ausreichend wäre (von der externen Fahrzeugunterbringung des MTW mal abgesehen). Für eine Hauptwehr, auch wenn es nur um 1.400 Einwohner geht, aber doch ein wenig dürftig. Hier sollte zumindest ein Schulungsraum zur Verfügung stehen.
Besteht denn flächenmäßig die Möglichkeit eines Anbaus einer oder zweier Fahrzeughallen? Dann könnte man evtl. die bestehende Fahrzeughalle zum Schulungsraum umbauen, den bisherigen Aufenthaltsraum zum Büro oder zur kleinen Werkstatt.

Ich frage mich eigentlich immer wieder, wieso man vielfach in den 70er und 80er Jahren Gerätehäuser gebaut hat, in die die vorhandenen Fahrzeuge gerade so reingepaßt haben. Bei uns z.B. gab es früher eine normale Garage, in der ein TSA stand und die komplette Einsatzkleidung untergebracht war (als Schlungsraum stand ein ehemaliger Schulsaal der ehemaligen Ortsschule im selben Gebäude bereit, der aber auch von anderen Vereinen oder der Gemeinde genutzt wurde), dann kam ein TSF und es wurde nach einigen Jahren auch ein Gerätehaus gebaut. Die Planungen sahen in der Höhe der Fahrzeughalle nur so viel Platz vor, dass ein damaliges TSF gerade so reingepaßt hätte. Da der Bau zum großen Teil in Eigenleistung durchgeführt wurde, wurden kurzerhand zwei Steinreihen mehr aufgesetzt, die Kosten dafür fielen bei der Bausumme nicht ins Gewicht. Dieser Umstand erwies sich schon als Vorteil, denn heutige Fahrzeuge würden sonst nicht mehr reinpassen, es sind jetzt (bei 2 Steinreihen mehr) auch nur 2,95m Platz. Über der Fahrzeughalle mit 2 Stellplätzen befinden sich ein Schulungsraum mit Küche sowie 2 Duschen und 2 Toiletten (alles mit sehr großem Eigenanteil errichtet, sonst wäre es deutlich kleiner geworden und damit auch nicht ausreichend). Ein eigenes Büro gibt es nicht, neben der Fahrzeughalle befindet sich unter der Treppe zum OG noch ein kleiner Abstellraum. Wir sind aber auch nur eine Ortsteilwehr, d.h. die Schlauch- und Atemschutzgerätewartung findet bei der Stützpunktwehr statt.

Leider kenne ich viele Beispiele von Gerätehäusern, die es noch nicht lange gibt (weniger als 20 Jahre), in die aber das vorhandene Fahrzeug fast schon mit dem "Schuhlöffel" reingefahren werden muss.

Gruß,
Michael



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