| Rubrik | Berufsfeuerwehr |
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| Thema | EuGH - Urteil | 23 Beiträge |
| Autor | Dani8el 8Z., Alzenau / Bayern | 378318 |
| Datum | 03.01.2007 13:01 MSG-Nr: [ 378318 ] | 10717 x gelesen |
1. Rettungsassistent
Berufsausbildung (derzeit 2 Jahre, geplant 3 Jahre)
Aufstieg vom RS durch Fortbildung noch möglich.
Verantwortlicher Transportführer eines RTW oder Fahrer des NEF
2. Rechtsanwalt
Sorry....aber diese Argumentation ist so billig.....wenn ich das schön höre wie es den Beamten ja so toll geht....zum Teil auch richtig...aber das sind die Beamten ab dem gehobenen Dienst(Ausnahmen bestätigen die Regel)!!! Der mittlere Dienst ist nachwievor der Part der voll ausgepresst wird und das bei sinkender Mitarbeiterzahl!!! Alle Funktionen müssen weiter besetzt bleiben, Zusatzausbildung wie z.b. Leitstellendisponent und oder RA werden mittlerweile als Beförderungskriterium genommen! Aufgebaute Überstunden können kaum abgebaut werden!! In der freien Marktwirtschaft ist es (bei normal funktionierenden Firmen und normal denkenden Chefs) immer noch so das die Mitarbeiter auch mit ihrer Zusatzqualifikation sofern sie auch diese Arbeit verrichten auch das Geld dafür bekommen!!!....Warum orientiert man sich immer nur an das schlechtere......es gibt auch hier in Deutschland Firmen die die Arbeitsleistung ihrer Mitarbeiter sehr wohl honorieren!!! Auch der öffentliche Dienst kann das....z.b. die komplette Anhebung der Polizei in Hessen....ich seh nur noch Silberpickel im Streifenwagen sitzen!!! Das Geld ist vorhanden nur falsch verteilt!!!
Ausserdem finde ich das es immer noch ein Unterschied sein sollte ob ich 250 Std/Monat irgendwo sitze und eine Schranke betätige bzw. ein Objekt bewache oder ob ich meine Gesundheit aufs Spiel setze bzw. innerhalb von Sekunden über den weiteren gesundheitlichen Verlauf eines Notfallpatienten entscheiden muss!!! Ich weiß das jetzt viele aufschreien und sagen man hätte sich den Beruf selbst ausgesucht....stimmt genau....deshalb muss die Arbeit trotzdem honoriert werden. Nicht unbedingt in Form von Geld.....aber Anerkennung und Dank wäre sehr wohl angebracht!! Was bekommt man stattdessen.....Dienstpläne die den mittleren Dienst weiter auspressen....Anhebung der "Arbeitszeit" in der Dienstzeit......absolut keine Flexibilität in der Urlaubsplanung......und wenn sich Kollegen dagegen wehren...wie z.b. die Durchsetzung des EuGH-Urteils, dann versucht man mit allen mitteln eine noch heftigere Retourkutsche zu konstruieren und auch durchzusetzen. Wo bleibt der Grundsatzgedanke des EuGH-Urteils bei den Verantwortlichen!!! Dabei will man nichts geschenkt bekommen sondern nur sein Recht!!!! Ich ziehe den Hut vor unseren französischen Kollegen.....das soll nicht heißen das ich für Gewalt bin.....aber ich denke das sich die Verantwortlichen in Frankreich 3x mehr Gedanken über gewisse Entscheidungen machen als hier in Deutschland, denn sie wissen ja das hier nichts passiert!!!! Anstatt das wir alle an einem Strang ziehen würden, macht man sich gegenseitig fertig Viele Personalräte haben nicht den Mumm sich durchzusetzen. Bloß keine Konfrontation...man könnte ja bei der nächsten Beförderung nicht berücksichtigt werden. Ich frage mich nur wie lange man sich das alles noch gefallen lassen will....auch Feuerwehrbeamte haben Rechte und nicht nur Pflichten!!! Wir machen unseren Job mit Leib und Seele und freuen uns darüber wenn wir alle Gesund vom Einsatz kommen bzw. unseren "Kunden", wie die Geschädigten mittlerweile gennant werden, erfolgreich helfen konnten. Ein kleines bisschen mehr Menschlichkeit und allen wäre geholfen! In diesem Sinne......
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