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RubrikTaktik zurück
ThemaDer wahre Grund für die Existenz von VRW und TLF 16/25 ;-)223 Beiträge
AutorThor8ben8 G.8, Leese bzw. Osnabrück / Niedersachsen385337
Datum09.02.2007 21:32      MSG-Nr: [ 385337 ]214416 x gelesen

Nabend,

Geschrieben von Klaus KrebsIch frage mich, warum wir in der vergangenen Zeit eigentlich immer (meistens) helfen konnten
Naja, löschen durch Entzug des Brennstoffs ist auch eine Möglichkeit. Und das tolle ist, man muss nichtmal was dafür tun, das macht das Feuer schon ganz von alleine. Und wer will sich schon eingestehen, dass x Patienten beim VU vielleicht doch nicht optimal versorgt werden konnten. Daher ist das "hat bei uns immer prima geklappt" nicht sonderlich aussagekräftig.

Geschrieben von Klaus Krebsobwohl manche nur ein TLF 16/25 und einen VRW (in Nds. eventuell einen GW-Z) hatten.
Nur ein 16/25 und GW-Z schließt sich bei Einhaltung der MindStVO irgendwie aus (außer vielleicht man verbucht es unter Grundausstattungswehr)

Geschrieben von Klaus KrebsHmm, wie war das noch mit der ORBIT Studie, ach egal, bei einem Feuer komme ich dann vier Minuten später, aber dafür mit einer Löschgruppe. So kann ich mir wenigstens nicht mehr den A?.. verbrennen und brauche mich bei der evtl. Menschenrettung ebenfalls nicht mehr beeilen und sowieso, ne Schiebeleiter hab ich auch noch mit.

Dann soll man also künftig am besten mit 'nem Krad als erstes fahren? Da braucht man ja auf gar keine weiteren Leute warten. Man hat kein Material dabei? Also doch das Trupp-TLF oder DLK? Kann immer noch nichts reißen. Oder wie will man mit drei Hanseln erkunden, nachfolgende kräfte einweisen, ggf. Ausleuchten, die Pumpe bedienen, Einsatzstelle absichern und schonmal vorgehen? Da holt eine Staffel+X ihre paar Minütchen verspätete Ankunft wieder rein... Truppfahrzeug schediet also aus. Ein 16/25 vielleicht? Jetzt stimmt die Mannschaft. Und wenn man das Fahrzeug ordentlich pimpt auch das Material. - Nur warum kauft man dann nicht gleich das 16/12, wenn man es sich aus dem 16/25 selbst baut? Weil man geil auf's Wasser ist? Wenn man das wirklich benötigt (wie war das noch gleich mit dem Anteil der Brände, die man mit den ~1000 des 16/25 zusätzlichen Litern ausbekommt?), braucht man ein TLF, was seine ursprüngliche aufgabe erledigen kann. Nämlich den Wassertransport. Und das kann ein an der Einsatzstelle festgenagelter Erstangreifer nur genau ein mal. Wenn leer, dann leer. Nix mit Nachtanken an der nächsten WE. Von den Geländeeigenschaften, die ein Straßen-TLF aufweist mal ganz abgesehen. Dumm, dass schlechte Wasserversorgung meist auch mit schlechter Erreichbarkeit einhergeht. Da sind Staffel/Gruppenkabine und zusätzliche Beladung nur hinderlich.


Geschrieben von Klaus KrebsOh, Thema verfehlt, tschuldigung. Es geht ja hier um technische Hilfe? Wie war das eigentlich noch mit dem Gruppengleichwert, hab davon mal was in der Feuerwehrschule gehört, hmmmm 1 Trupp und eine 1 Staffel ergeben eine Löschgruppe, ja so war (ist) es.
Gab es da nicht was von wegen taktischer Einheit aus Material UND Mannschaft? Wenn mir wer plausibler darlegen kann, wie ein nachrückendes (nicht gepimptes) 16/25(+RW) seine WV zum übernächsten Hydranten aufbaut (der nächstgelegene ist ja schon belegt) oder ohne Schiebeleiter ins 3.OG kommt? Hinsichtlich Führungsstruktur und Mannschaftsstärke mag das mit dem Gruppengleichwert ein akzeptable Näherugn sein, ein vollwertiger Ersatz insichtlich der Einsatzoptionen ist es nicht. Schon gar nicht, wenn man drei beliebige Truppfahrzeuge kombiniert, da ist deren Gruppengleichwert dann höchstens für die Verpflegungsgruppe von Bedeutung.

Geschrieben von Klaus KrebsWie machen es eigentlich die Feuerwehren, die immer noch mit einem VRW mit einem entsprechend neuen Rettungssatz zusammen mit dem TLF 16/25 ausrücken?
Als Übergangslösung aufgrund vorhandener Fahrzeuge akzeptabel, nicht aber für künftige Planungen... Das 16/25 wurde nicht ohne Grund gestrichen.

Geschrieben von Klaus Krebs
Was nützt es mir denn, wenn ich das HLF 20/16 mit 1/5 ausrücken lasse und einen Hilfeleistungssatz mit einer S90 und einem SP 30 auf dem Fahrzeug habe (Gibt es nicht? Google ist mein Freund. Übrigens ist es nach Norm dann Streng genommen eh nur ein LF 20/16)? Oder der Rüstwagen, der ebenfalls nur mit einen S90/SP30 Rettungssatz zum VU ausrückt, was habe ich dann taktisch beim Verkehrsunfall gewonnen? Ich denke vor allen daran, was für Fahrzeuge (KFZ und LKW) mittlerweile auf unseren Straßen fahren.

Der eine Murks macht den anderen deswegen nicht besser, oder?

Geschrieben von Klaus KrebsIch baue mir dann mit meiner Löschgruppe des HLF 20/16 auf der Landes- oder Bundesstr. meine Geräteablage vor dem Fahrzeug auf, will das Unfallfahrzeug dann noch eventuell mit Stahlseilen sichern und entsprechend an die Schäkel als Festpunkt anschlagen. Ist das das die beste Lösung? Es kann doch nicht alles schlecht sein, was in der Vergangenheit gemacht worden ist.
...wo ist da jetzt das Problem bzw. der Vorteil vom VRW?

Geschrieben von Klaus KrebsWas ist eigentlich, wenn sich eine Feuerwehr entscheidet, zwei LF20/16 und einen VRW zu beschaffen und die LF 20/16 als Mindestbesatzungsstärke am Tag mit 1/5 ausrücken lässt?
Dann nützen 2-4 Hansel auf dem VRW noch immer nichts, wenn sie bis zum Eintreffen des LF gerade mal abgesperrt, unterbaut und Vitalfunktionen gecheckt haben. Was ist da mit dem VRW gegenüber dem Rett.Satz auf dem (H)LF gewonnen?
Oder meintest du, dass ein LF zuerst fährt. Ein nachrückendes Fahrzeug mit RettSatz. Hmm. Gerüchten zufolge, soll sowas schonmal wer erfunden haben. Nannte sich damals RW oder so ähnlich. Jetzt baut man also "NRW"s als reine VU-Ergänzungsfahrzeuge. Bis dann Maurer Meyer mal unter'm Betonmischer festklemmt oder ihm die Baugrube einbricht. Echte RWs hat man ja aus Kostengründen abgeschafft, gibt doch HLFs und VRWs...

Geschrieben von Klaus KrebsANMERKUNG Ist aus einsatztaktischen Gründen ein möglichst großer Löschwasserbehälter notwendig, wird eine nutzbare Wassermenge von 2 000 l oder 2 400 l empfohlen. Entsprechend sind dann Sonderausstattungen und Zusatzbeladungen zu reduzieren.
Wie sehen denn die einsatztaktischen Gründe aus, die einen Einweg-Wasserzubringer sinnvoll erscheinen lassen? Mir fällt da nichts ein. Und wie man aus der Tatsache, dass 1600 Liter die beliebteste Tankgröße beim 16/12 war, folgern kann, dass dieses künftig das Mindest- und nicht mittlere Tankvolumen beim LF20 sein soll, gehört wohl zu den großen Rätseln des Normausschusses.

Geschrieben von Klaus KrebsHab ich dann bei 2400 l Tankinhalt nicht ein TLF 16/25 mit Zusatzbeladung, wie es die meisten Feuerwehren vorhalten? Nun gut, die Schiebeleiter und Haspel fehlt.
...mit genau dem gleichen Problem des 16/25. Das Wasser wird nur einmal zur Einsatzstelle gebracht, vielleicht noch die Zahl der TLFs reduziert (was ja btw zu Zeiten der LF20-Normugn auch noch geplant war (daher vielleicht etwas mehr Wasser zur Kompensation?), indem man das 16/24 streichen und damit die Masse der TLF nicht mehr finanzierbar machen wollte). Immerhin kann das LF20/16 vom Schlauchmaterial her sich seine WV zuverlässig aufbauen.

Geschrieben von Klaus KrebsNutze ich dann denn VRW bei Brandeinsätzen entsprechend als Führungsfahrzeug, was mache ich dann verkehrt?
Taktisch überholte Konzepte ohne wirklichen Nutzen fortschreiben?

schöne Grüße,
Thorben


...und mal etwas Werbung für www.ABC-Zug.com

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