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| Rubrik | Feuerwehrtechnik | zurück | ||
| Thema | Drucklüfter | 11 Beiträge | ||
| Autor | Marc8 M.8, Heidenheim a. d. Brenz / Baden-Württemberg | 387512 | ||
| Datum | 21.02.2007 19:48 MSG-Nr: [ 387512 ] | 6940 x gelesen | ||
Hallo Leute, die ersten CDs sind unterwegs und ich denke, dass bis Ende der Woche alle verschickt sind. Da mir viele Ausbilder geschrieben haben, mal ein paar Hinweise für Übungen und ein paar weitere allgemeine Hinweise: Praktsiche Übungen mit Nebel sind, wie hier schon geschrieben, sehr sinnvoll, da sie die Wirkungsweise der Überdrucbelüftung anschaulich und praxisnah darstellen. Theoretische Grundlagen müssen sein, aber 5 Min. praktsiche Vorführung sagen oft mehr aus ( und bleiben vor allem eher im Gedächtnis ) als eine Stunde Powerpoint-Vortrag. Bei Übungen mit Nebel muss aber grundsätzlich darauf hingewiesen werden, dass sich künstlicher Nebel anders verhält als Brandrauch. Aufgrund der höheren Dynamik heissen Rauchs findet hier eine Entrauchung schneller statt als bei Nebel. Das merkt man vor allem bei vertikalen Abluftöffnungen ( Dachfenster, RWA Klappen ). Hier dauert es mit Nebel viel länger, bis ein Raum entraucht ist. Es empfiehlt sich immer, auch fehlerhafte Anwendungen ( und deren Nachteile ) aufzuzeigen. Ein häufig gemachter Fehler ist, dass der Lüfter innerhalb des Gebäudes eingesetzt wird. Das macht nur Sinn, wenn außerhalb noch ein zweiter Lüfter steht und selbst dann ist der Lüftereinsatz im Gebäude nur in wenigen Fällen wirklich notwendig ( siehe CD ). Hier einfach mal mit Nebel den Vergleich machen: 1 Lüfter im Einsatz, einmal im Gebäude vor einem verrauchten Raum und einmal ausserhalb des Gebäudes. Korrekter Abstand des Lüfters zur Zuluftöffnung: Es ist wichtig, den Lüfter weit genug von der Zuluftöffnung weg zu stellen ( bei Überdruckbelüftung, nicht bei Turbolüftern ). Das Problem bei vielen Übungen: Bedingt durch die oft kurzen Zuluftwege ( zweigeschossiges Feuerwehrhaus mit Flur, einmal Treppe rauf und dann vielleicht noch 10m bis zum "Brandraum" ist belüftungstechnisch gesehen gar nichts... ) funktioniert die Belüftung oft auch mit einem Lüfter der zu nah an der Tür steht. Hier wird dann mit der reinen LUftströmung ( wie bei Turbolüftern ) und nicht mit Überdruck entraucht. Von diesem scheinbaren Übungserfolg darf man sich aber nicht blenden lassen. Spätestens wenn die Bedingungen schwieriger werden ( langer und/oder stark verwinkelter Zuluftweg oder ungünstige Größe der Abluftöffnung ) bekomme ich Probleme. Darum: Von Anfang an auf korrekte Technik achten, nicht zulassen das sich Fehler einbürgern, weil es mal gut gegangen ist. Bei Übungen muss es nicht immer Nebel sein. Anhand von Papierstreifen, die mit Klebeband in die Abluftöffnung gehängt werden, kann die Luftbewegung sehr gut beobachtet werden. So kann eine Übung auch mal mit minimalem Aufwand durchgeführt werden. | ||||
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