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Hohlstrahlrohr
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DIN Deutsches Institut für Normung e. V.
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1. Europäische Norm
2. Englisch
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RubrikFeuerwehrtechnik zurück
Themaneue Strahlrohrnormen DIN EN 151826 Beiträge
AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen403256
Datum16.05.2007 17:55      MSG-Nr: [ 403256 ]4773 x gelesen

Hallo,
Geschrieben von Markus Groß
Die Forderung nach Sprühstrahl in der 15182-1 unterscheidet aber nicht zwischen Innen- und Außenangriff. Der Sprühstrahl wird grundsätzlich gefordert ("in und an elektr. Anl.").
Das steht m. E. im Widerspruch zur üblichen Vorgehensweise beim Außenangriff --> Abstand halten und Vollstrahl.

Richtig, man sieht hier die Unsicherheit der Entscheider, sich überhaupt auf etwas festzulegen.
Hat denn ein HSR überhaupt einen ?Vollstrahl? wie es Düsen (DIN 14200) oder Rohre (DIN 14365) aufweisen. Gerade bei kurzen Abständen sehe ich hier erhebliche Unterschiede.
Ich behaupte mal HSR haben nur Sprühstrahl aber bei veränderlichen Sprühwinkel ab (fast) 0°
(auch wenn es die Norm anders sieht, aber man erkläre mal einen Vollstrahl aus einem Hohlstrahlrohr).

Ich sehe im ?Vollstrahl? der HSR keine Verschlechterung gegenüber denen der Rohre nach DIN 14365. Allerdings muß der Vergleich immer unter Beachtung von Q erfolgen!, dann ist auch der Druck berücksichtigt.
Ein bekannter Hersteller legt für den Einsatz bis 30kV ohne Anforderung an den Sprühwinkel! für 235l/min: 6m und für 400l/min: 8m fest. Und das sind damit ziemlich gut die Werte, die man sich Durchflußbezogen aus der VDE 0132 für 30kV und Vollstrahl! auch errechnen kann (?13mm CM? bzw. 16mm BM)
Also sieht es die Bedienungsanleitung nach der Gefährdungsanalyse, zumindest einiger Hersteller deutlich realistischer?
(Es ist ja völlig absurd für ?Vollstrahl? bei HSR keine Abstände, egal welcher Größe, als zulässig zu deklarieren, hier ist man völlig an der Praxis und Theorie vorbei gegangen und hat sich damit auch nicht gerade Glaubwürdig gemacht)

Die Wärmestrahlung und sonstige Gefahren eines offenen Feuers könnten etwas dagegen haben.
Ja wie z.B. die Annäherung wegen der Schrittspannung, auch wenn keine Schrittspannung zeitnah da ist, kann sie durch Versagen der Anlage (z.B. Leiterseilriß) plötzlich entstehen.

Scheint die einzig sinnvolle Richtung zu sein, sonst lässt sich das nämlich nicht mehr vermitteln, und der Vollstrahl muss trotz DIN EN 15182 für den Außenangriff erhalten bleiben.
?Vollstrahl? oder besser ?Sprühstrahl mit Strahlwinkel 0? sollte unbedingt akzeptiert werden. Ist in der Anmerkung zur Norm nicht gut formuliert (vorsichtig ausgedrückt, aber das "Verbot" sagt ja auch nur "sollte" ;-))
Du sagst ja selbst richtig:
Es ist sogar ein Widerspruch in sich selbst:
- größtmöglicher Abstand halten
- Sprühstrahl verwenden


Und wie ist z.B. sicher gestellt, das der Sprühwinkel unter 0-Sicht und Stress richtig voreingestellt ist. Man erkennt es zwar mit dem ersten Sprühstoß. Es ist keine Rasterung des Sprühwinkels gefordert?
Aber wie gesagt, manch Hersteller hat es erkannt.

Aber wo bleibt da die Unterscheidung zwischen Nieder- und Hochspannung?
Gehen wir es mal von der praktischen Seite an.

Ich meinte es so:
1m: NS bis 250l/min;
5m: HS bis 250 l/min;
5m: NS ab 300l/min (bis 400l/min);
10m: HS ab 300l/min (bis 400l/min).
Alles natürlich HSR und HS bis 30kV, darüber sollte wegen zusätzlicher anderer Gefahren 20m generell gelten.
Das ist mit der eff. Wurfweite bei entspr. Druck auch praktisch umsetzbar.

Allerdings müssen wir uns dann auch auf eine Obergrenze des Durchflusses einigen (s.o.), weil die EN 15128 die Grenze erst bei 1000l/min zieht. Was ich auch wegen der zu erwartenden Reaktionskräfte für sehr unglücklich halte.


mkg hwk

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