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| Rubrik | Kommunikationstechnik | zurück | ||
| Thema | Einsatzabschnittsbildung und Kanaltrennung - Wie am besten? | 59 Beiträge | ||
| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 435775 | ||
| Datum | 27.10.2007 23:25 MSG-Nr: [ 435775 ] | 13612 x gelesen | ||
Geschrieben von ---Jürgen Wenzel--- die Planung und die Sichtweise der Möglichkeiten rekrutiert sich aus den Möglichkeiten einer Großstadt, die aber auch ganz andere sind als die eines Landkreises mit z.B. insges. 100.000 Einwohnern inklusive der Kreisstadt mit 40.000 Ew und einer ländlichen Struktur. Der wesentliche Vorteil der (kreisfreien) Großstadt ist eigentlich, dass hier Fw, RD und KatS 'aus einer Hand' kommen und dementsprechend einfach übergreifend geplant werden kann. Die Anzahl der jeweils zur Verfügung stehenden 2m-Kanäle ist aber in ganz NRW gleich, der kleine Landkreis kann also (wenn sich die Beteiligten einig sind) ebenfalls entsprechende Planungen aufstellen. Auch wir verwenden ja die Kanäle weitestgehend im Sinne ihrer Zuordnung, wobei halt die Abgrenzung von Fw/RD zu KatS nicht immer so ganz einfach ist. Da greift man nicht einfach in die Notfallkiste und entnimmt sich kurz mal 5 Stk 4m-Band-Kanäle. Mir ist jetzt nicht ganz klar, was das nun wieder mit den 4m-Kanälen zu tun hat. Das von mir beschriebene Szenario bezog sich ausschliesslich auf den Einsatzstellenfunk im 2m-Band, und das ohne festinstallierte Infrastruktur (neudeutsch muss man das dann wohl als DMO bezeichnen...). Die Planungen mit (überall den selben...) 4m-Wechselsprechverbindungen zwischen KSL und TEL für den V-Fall kennen wohl nur noch die Leute, denen bei "Bundeskanzler" als erstes "Kohl" einfällt ;-) Bei uns spielen diese Strukturen derzeit jedenfalls keine Rolle mehr, und ich weiss noch nichtmals auswendig, ob die entsprechenden Kanalzuweisungen überhaupt noch existieren. Du siehst also, daß das, was Martin anfangs als Frage in das Forum stellte, von jedem, je nach Möglichkeiten/Örtlichkeit, anders betrachtet werden muß und egal welche Lösungsvorschläge es auch sind, für den eigenen Bereich nicht immer anwendbar sind. Die Grenzen liegen in der Schaltbarkeit von Kanälen und in den Kanalzuweisungen der jeweiligen Bundesländer. Beides kann man ändern, das eine kostet Geld und das andere 'nur' Papier und Zeit (und vermutlich Nerven...) Im Rahmen dieser Grenzen muss man sich dann einfach auf das Modell "Düsseldorf" oder das Modell "Köln" einigen (*) und das dann tatsächlich mal auf die eigene Führungsstruktur anwenden. Problematisch wird es meist dann, wenn man bemerkt dass man keien klare Führungsstruktur hat. Das kommt in dem Zusammenhang häufig vor (und nicht nur auf dem Land!), ist aber ein Führungs- und kein Fernmeldeproblem. Gruß, Henning (*) irgendwie glaube ich, es gab noch eine dritte Variante, aber ich komm grad nicht drauf?! | ||||
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