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RubrikKommunikationstechnik zurück
ThemaNotstromversorgung f. 'Funkzentrale'23 Beiträge
AutorThor8ben8 G.8, Leese <-> OS / Niedersachsen440937
Datum18.11.2007 20:42      MSG-Nr: [ 440937 ]14992 x gelesen
Infos:
  • 16.11.07 Checkliste "Einsatzmaßnahmen bei Stromausfall"
  • 16.11.07 Richtlinie für Planung, Errichtung und Betrieb von Anlagen mit Notstromaggregaten [5. Auflage 2004]

  • Moin,

    Geschrieben von Hanswerner Kögler
    Genau, in "normalen" Zeiten ist es ja auch ein TN-xx...


    ...fallweise auch TT. Der Trend ging die letzten Jahre mehr zu TN, jedoch ist's auch dort (in der Tierhaltung war's lange Quasi-Vorgabe) möglich, ein lokales TT zu errichten, indem man den PE nicht mit dem EVU-PEN verbindet sondern nur mitsamt dem PA erdet. Manche EVU schwenken inzwischen zurück zum TT, weil weniger strenge Anforderungen an die Sternpunkterdung.


    Geschrieben von Hanswerner KöglerDas verstehe ich nicht. Ich kenne keine EVU die den N als PEN liefert?
    Hm? Würfelst du gerade TN und TT durcheinander? TN wird in der Regel auf EVU-Ebene als TN-C ausgeführt, der PEN dann in der Kundenanlage in N und PE aufgeteilt. Zusätzlich wird heute ein Stützerder verlangt, der ist aber i.d.R. nicht auf Niederohmigkeit eingemessen und erfüllt auch meist nicht die Anforderungen an die Sternpunkterdung im TN (IIRC 2 Ohm?). Einfach Fundamenterder oder im Nachrüstfalle Kreuzerder auf die Potischiene aufgelegt und gut. Bei Altanlagen wurde teilweise gar nicht im Haus geerdet sondern der ganze Potentialausgleich hängt Erdungsmäßig am PEN und ggf. noch vorhandenen metallischen Versorgungsleitungen.
    Im weniger verbreiteten TT hingegen liefert das EVU nur einen N (oder man bekommt einen PEN und nutzt ihn nur als N, wenn man im TN-Gebiet ein lokales TT haben will), der PE wird ohne Verbindung zum EVU Netz geerdet. Hier muss zwar die Erdungsqualität überprüft werden, jedoch reicht's dort, dass der FI ansprechen kann. Macht bei 50V Berührspannung und 30mA dann fast 1700 Ohm.



    Geschrieben von Hanswerner Kögler
    Der Fw-SE ist nicht in der Lage bei beliebig langen Leitungen die Leitungsschutzschalter (der Begriff sagt es schon!) kurzfristig auszulösen, er kann aber auch keine Ströme treiben die größere Spannungen als die 50V erzeugen und der Nennbelastung von Steckern und Leitungen für Geräte der Schutzklasse 1! gefährlich werden können, bis die Thermosicherung den Erregerkreis des SE abschaltet.

    Die Leitungen werden nicht schmelzen, aber wird die Berührspannung _immer_ bei jeder Leitungslänge eingehalten bzw. wird die Thermosicherung schnell genug sein?


    Geschrieben von Hanswerner Köglerbeim ersten über Steckdose angeschlossenen Gerät musses schneller gehen...
    WARUM muss es? (das es Vorteile hat -> FI ist unbestritten)


    Mal vorrausgesetzt, dass die Berührspannung nich automatisch immer kleiner 50V ist, verlangt Onkel VDE IIRC für Steckdosenkreise bzw. damit potentiell vorhandene handgeführte Geräte schnellere Abschaltung von Berührspannungen als bei Festanschluss. Und seit diesem Sommer für fast alle Steckdosen bis 20(25?)A auch 30mA FI-Schalter als zusätzlichen Schutz.



    [IT-Netz]
    Geschrieben von Hanswerner KöglerWelchen Vorteil bringt es?

    Ich gehe jetzt mal vom von mir gemeinten IT mit Iso-Überwachung aus - Da hab ich shcon beim ersten Fehler bzw. der von dir genannten versteckten Nullung 'ne entsprechende Meldung ohne dass bereits akute Gefahr besteht. Das funktioniert dann auch, wenn diese erst im Betrieb durch Schaltvorgänge auftritt. Halte ich bei mir unbekannten Anlagen für sicherer als im TN in ein Netz zu speisen, wo möglicherweise 'ne L-PEN-Vertauschung vorliegt. Je nach Anlagengröße würde das eine größere Messaktion oder ggf. Umarbeitung der Verteilung vorrausetzen, bis man wirklich ruhigen Gewissens aufschalten kann. Und die Sternpunkterdungsqualität ist weiterhin äußerst fraglich.

    Geschrieben von Hanswerner KöglerEin nicht geerdeter N nimmt durch Schieflast unbetimmtes Potenzial an. Geschrieben von Hanswerner KöglerDann muß hier der Ausgleichstrom fließen.

    Wo soll da durch Schieflast ein Ausgleichsstrom fließen? Die Nullung wäre der erste Fehler bzw. Erdschluss, fehlt noch ein weiterer bis Strom fließen kann. Und der N als Ausgleichsleiter bleibt ja auch im IT erhalten.

    Geschrieben von Hanswerner KöglerOder ohne "Nullung" kann jetzt ein Fehlerfall L an Körper eine sehr hohe Spannung der anderen Außenleiter gegen Erde aufbauen (hier auch mal an Geräte ohne PE (Klasse 2) denken).
    Das sollten die IMHO übergangsweise verkraften, SK II kriegt ja diese Einstufung nicht geschenkt. verstärkte bzw. doppelte Isolierung und die Spannung zwischen den Anschlüssen beträgt weiterhin 230V, sodass da auch nichts abraucht...


    Geschrieben von Hanswerner Kögler
    Warum dann nicht gleich den Sternpunkt des Generators mit auf die Sammelschiene des PE. Dann gibt es keine Überraschung mehr - oder?


    Mit entsprechendem Errichtungsaufwand (GH-Umrüstung ohne Zeitdruckl) kann man das ja umsetzen (inkl. Erdermessung, Abschaltbedingungen kontrollieren). Unter Feldbedingungen bzw. Zeitdruck würde ich ein isoüberwachtes IT bevorzugen. (ja, ich weiß, kann bei Feuerwehrs i.a. meist nur der RW)


    Gruß,
    Thorben



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