Tach, Post!
Geschrieben von Ulrich CimolinoMir selbst ist das erst in dem Ausmaß klar geworden, als ich hier einen Einsatz in einem hohen Gebäude (noch nicht mal Hochhaus) hatte, bei dem sowas eintrat.
Relativ starker Wind auf eine Gebäudeseite (die mit Fenstern zum Brandraum).
Zimmerbrand in einem der oberen Geschosse, Tür meiner Erinnerung nach offen geblieben, als die Scheibe platzte stand schlagartig der Winddruck im Feuer, das Feuer meterlang (!) im Flur und über die vom vorgehenden Trupp geöffnete Flurtür der Rauch im Treppenhaus.
Verletzte: Keine, weil die Kollegen gut reagiert haben (auf den Boden!).
Hier ging es nicht ganz so glimpflich aus.
MkG,
Christi@n
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Fumus ignem
- This is my very own opinion... -
"Da die Anschaffung des Rettungsgeräthes Kosten erfordert, und die Leute selbst für ihren redlichen Dienst bezahlet sein wollen, so kann die Obrigkeit, zumal bei unseren Zeiten, wo die bürgerlichen Abgaben nicht steigen, die Ausgaben aber die alte Norm fünf- ja oft zehnfach übersteigen, nicht daran gedacht werden, daß die Obrigkeit solche Ausgaben aus ihrem breitesten Vermögen bestreite, vielmehr muß eine Anlage unter den concurrierenden Orten gemacht, und in kleinen Theilen wochenweise eingesammelt werden, bis der Geldvorrath zu Anschaffung des Geräthes, zu einem Leihkauf und zu Deponirung einer proportionirlichen Vergeltungssumme vorhanden ist."
(Johann Friedrich Krügelstein: Vollständiges System der Feuerpolizeywissenschaft, 1799)
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