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VERALTET: Gefahrgutverordnung Strasse und Eisenbahn, NEU seit 25. Juni 2009: GGVSEB
VERALTET: Gefahrgutverordnung Strasse und Eisenbahn, NEU seit 25. Juni 2009: GGVSEB
Hessisches Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz
RubrikFeuerwehrtechnik zurück
ThemaGefahrguttransport im Einsatzdienst war:Zeltheizgerät kaufen36 Beiträge
AutorMath8ias8 Z.8, Offenbach / Hessen477782
Datum16.04.2008 12:46      MSG-Nr: [ 477782 ]14075 x gelesen
Infos:
  • 16.06.08 Merkblatt für Hilfsorganisation zum Thema Gefahrguttransport / Freistellungen

  • Hallo,

    in Hessen gibt es einen "Gefahrgutausnahmeerlass", der die Erforderlichkeiten regelt:





    Ausnahme von der Gefahrgutverordnung Straße und Eisenbahn - GGVSE
    für Aufgaben der Feuerwehren.

    StAnz. 18/2006 S.1014

    1. Gemäß Unterabschnitt 1.1.3.1 Buchstabe e der Anlage A zu dem Europäischen
    Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße
    (ADR) vom 30.09.1957 (BGBl. II 1969 S. 1489) in der Fassung der 17. ADRÄnderungsverordnung
    vom 27.08.2004 (BGBl. II S. 1274) gelten die Vorschriften des
    ADR nicht für Notfallbeförderungen zur Rettung menschlichen Lebens oder zum
    Schutz der Umwelt, vorausgesetzt, es werden alle Maßnahmen zur sicheren Durchführung
    dieser Beförderungen getroffen.

    2. Aufgrund des § 5 Abs. 7 der Gefahrgutverordnung Straße und Eisenbahn
    (GGVSE) vom 03.01.2005 (BGBl. I S. 36), zuletzt geändert durch Gesetz vom 2. November
    2005 (BGBl. I S.3131), werden die Feuerwehren im Lande Hessen sowie die
    Hessische Landesfeuerwehrschule über die unter Nummer 1 genannten Freistellungen
    hinaus bei der Beförderung gefährlicher Güter mit Feuerwehrfahrzeugen zur Erfüllung
    der ihnen nach dem Hessischen Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine
    Hilfe und den Katastrophenschutz (HBKG) vom 17. Dezember 1998 (GVBl I S.
    530), zuletzt geändert durch Gesetz vom 21. März 2005 (GVBl. I S.236), obliegenden
    Aufgaben von den Vorschriften der GGVSE im Einvernehmen mit dem Hessischen
    Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung ausgenommen.


    3. Zur sicheren Durchführung der unter Nummer 1 genannten Beförderungen und zur
    zweckmäßigen Erfüllung der unter Nummer 2 genannten Ausnahme wird ergänzend
    folgendes geregelt:

    3.1 Die Aufgabenträger nach § 2 HBKG legen fest, welche gefährlichen Güter
    in den bei der Feuerwehr vorgehaltenen Behältnissen längerfristig, nur kurzfristig
    oder überhaupt nicht befördert werden dürfen. Soweit keine Festlegungen
    getroffen sind, entscheidet die technische Einsatzleitung nach § 41
    HBKG. Dabei sind die Bestimmungen über zugelassene Transportbehältnisse
    angemessen zu berücksichtigen.

    3.2 Bei der Beförderung gefährlicher Güter müssen die Feuerwehrfahrzeuge
    vorn und hinten mit orangefarbenen Warntafeln (Grundlinie 40 cm, Höhe mindestens
    30 cm, schwarzer Rand von höchstens 15 mm Breite) versehen sein.
    Hiervon sind die Feuerwehren nur bei der Beförderung feuerwehreigener Ausrüstung
    mit gefährlichen Gütern, die für Einsätze und Übungen bestimmt sind
    (z. B. Atemluftflaschen oder Druckgasflaschen für Schneidbrenner), befreit,
    wobei die Grundsätze der Ladungssicherung zu beachten sind.


    3.3 Übernimmt ein Feuerwehrfahrzeug gefährliche Güter von einem an einem
    Unfall oder ähnlichem Vorkommnis beteiligten anderen Fahrzeug, sind die
    Begleitpapiere dieses Fahrzeuges im Feuerwehrfahrzeug mitzuführen.
    Sind die Begleitpapiere vernichtet oder nicht verfügbar, ist eine möglichst genaue
    Beschreibung über die Art und die Menge der übernommenen gefährlichen
    Güter im Feuerwehrfahrzeug mitzuführen.

    3.4 Werden in einem Feuerwehrfahrzeug gefährliche Güter nach Nummer 3.3
    befördert, muss dieses Feuerwehrfahrzeug von Feuerwehrangehörigen, die
    an der Hessischen Landesfeuerwehrschule den Lehrgang „Führen im GABCEinsatz“
    oder einen als gleichwertig anerkannten Lehrgang mit Erfolg abgeschlossen
    haben, entweder selbst als Fahrzeugführer geführt oder begleitet
    (als Mitfahrer oder in einem Begleitfahrzeug) werden.
    Beim Einsatz der in Satz 1 genannten Feuerwehrfahrzeuge bleiben sowohl die
    Rechtsstellung des Fahrzeughalters, insbesondere die Verpflichtung nach
    § 31 Abs. 2 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) in der Fassung
    der Bekanntmachung vom 28.09.1988 (BGBl. I S. 1793), zuletzt geändert
    durch Art. 2 der VO vom 27.06.2005 (BGBl. I S. 1882), als auch die
    Rechtsstellung des Fahrzeugführers in straßenverkehrsrechtlicher Hinsicht
    unberührt.

    4. Mein Erlass vom 19. Mai 1994 (StAnz S. 1519), ergänzt durch Erlass vom 2. November
    2001 (n.v.) ist durch Fristablauf außer Kraft getreten.
    Dieser Erlass tritt am 1. Mai 2006 in Kraft und mit Ablauf des 31. Dezember 2011
    außer Kraft.
    Wiesbaden, 10. April 2006
    Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

    (Quelle: Infothek auf http://www.hmdi.hessen.de)



    Unter 3.4 steht auch etwas zum Thema "GABC-Ausbildung" - wann diese für was erforderlich ist.


    mfG

    Mathias Zimmer


    #Wie üblich meine persönliche Meinung.#

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     15.04.2008 13:01 Matt7hia7s O7., Waldems Zeltheizgerät kaufen
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