Wenn ich den Stuss auf dieser Seite lese, frage ich mich, ob "Feuerwehr" wirklich noch ein Zeitvertreib ist, auf den ich stolz sein kann/will.
Nicht nur wegen dieser 1-Frau-"Wehr", die NAchbarschaft scheint ja auch ganz toll zu sein, Auszug aus einem der Einsatzberichte:
Als die Wasserversorgung stand und die Brandbekämpfung im vollen Gange war, wurde ein Zeitproblem offenbar. Denn die Mitglieder der Nachbarwehr mussten am Morgen zu einem Fußballturnier auf Kreisebene antreten und hatten schlicht keine Zeit für den weiteren Einsatz bis zu seinem Abschluß. Auf die Wehren in der näheren Umgebung traf das natürlich ebenfalls zu, deren Anforderung hätte also auch keinen Sinn gehabt.
Aber es gab eine simple Idee: Man würde die auch ohne Bedienung zuverlässig funktionierende tragbare Pumpe mit samt Versorgungsleitungen vor Ort lassen und damit das TLF der "Heimwehr" weiterhin versorgen. Da dessen Pumpe so schon ausreichend Wasser mit einem recht hohen Eingangsdruck geliefert bekam, konnte sie problemlos zwei Behelfswasserwerfer und den TLF-eigenen Monitor speisen.
So blieb das TLF mit seiner 1-Personen-Besatzung allein zurück und beförderte in den nächsten Stunden schätzungsweise 2000 Liter Wasser pro Minute in den Schuppen.
Blieb nur noch das Problem, herauszufinden, wann das Feuer endgültig aus war. Mit einer einzigen Einsatzkraft war eine Kontrolle im Inneren zu riskant. Inzwischen war es hell geworden - Glut oder Flammen waren deshalb nicht zu erkennen. Eine Wärmebildkamera? In großem Umkreis wegen des Preises gar nicht vorhanden. Aber es gab ja noch die "amerikanische Methode". So wurde ein Thermometer besorgt und zunächst in den Bach gehalten. Das Ergebnis: Wassertemperatur 12 Grad. Dann kam es in das Wasser, das in großen Mengen aus der Ruine floss. Auch dort wurde die gleiche Gradzahl gemessen. Keine Differenz, also wurde das Wasser nicht erhitzt, also mußte das Feuer aus sein.
Wie üblich: meine private Meinung, nix dienstliches.
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