Geschrieben von Kathrin M.Aber danke für deine Antwort, ich werde es ihm zeigen und dann soll er mal mit seinem Hausarzt sprechen.
Vielleicht ist der Hausarzt in diesem Fall nicht der geeignetste Ansprechpartner. In diesem Fall mind. ein Facharzt einer Fachrichtung, die sich täglich mit Thrombosen und Lungenembolien beschäftigt. Oder eine (jetzt kommt's) hämostaseologische Uni Ambulanz.
Wie gesagt: Es geht beim Marcumar nicht nur um die lebensbedrohlichen Blutungen, sondern um die riesigen Blutergüsse, die sich, leider oftmals, schon bei normalen Blaue-Fleck Verletzungen entwickeln.
Mein Tip ist daher eher etwas vom Typ "Pradaxa", vielleicht als Studienkandidat.
Die Indikationen werden gerade immer mehr ausgeweitet. Nebenwirkungen ... naja, es ist halt ein neues Medikament. Aber die Gefahr der Entgleisung wie beim Marcumar (Vit- K Vernichter) ist wohl doch geringer.
Gleiches gilt für das tägliche Spritzen mit Heparinen oder sogenannten Analoga. Aber da stören die Blutergüsse durch die Spritzen doch schon bei Langzeitanwendung. Und lebenslang anwenden...
Aber ab einem bestimmten Alter wird Faktor 5 Mutation schon gar nicht mehr in allen Ländern getestet. Weil das Risiko einer Thrombose wieder sich dem der Normalbevölkerung nähert. Und jetzt haben die Amerikaner gerade wieder das "Aspirin" in die medikamentöse Thrombosevorbeugung mit eingebracht.
Es wird alles nicht einfacher -> Trefft einen beleseneren Arzt als mich!
Nebenbei für alle: Es gibt natürlich nur eine Art der Blutverdünnung: Trinken! D.h. die Faustregel "Der AGT hat gut flüssigkeitsgefüllt in den Innenangriff zu gehen." trägt ihre volle Berechtigung. Das schützt vor Thrombosen, Lungenembolien, Schlaganfall...
Mein aktuelles Lieblingszitat: "Der Brand im Kernreaktor blieb unentdeckt, da die Brandmeldeanlage nachts abgeschaltet war und es keinen Verantwortlichen für den Reaktor gab."
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