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| Rubrik | Kommunikationstechnik | zurück | ||
| Thema | Umstellung analog auf digital - war: Digitalfunk und Jahrhunderthochwasser - Erfahrungen? | 33 Beiträge | ||
| Autor | Dani8el 8R., Peine / Niedersachsen | 767136 | ||
| Datum | 11.07.2013 19:15 MSG-Nr: [ 767136 ] | 5327 x gelesen | ||
Hallo, wo fang ich an, wo hör ich auf? Geschrieben von Felix H.: Ich verstehe den Unterschied "Einsatzstellenfunk" und "Abschnittskanal" nicht ganz... Wenn ich einen Einsatzabschnitt über einen Kanal im 2m-Band führe ist das Einsatzstellenfunk und gleichzeitig auch Abschnittskanal, oder? Jein. Bzw. nein. Zunächst mal ist das an Deiner Einsatzstelle der Einsatzstellenfunk, im 2m-Band, ohne Relais. Bildest Du an Deiner Einsatzstelle Abschnitte, und bildest diese auch im Einsatzstellenfunk ab, hast Du 2m Abschnittskanäle; sowie - hoffentlich - einen Führungskanal. Und wenn ich ihn im 4m-Band führe, was ist da anders? Das es sich hierbei eben nicht um einen Einsatzstellenfunk handelt, sondern in aller Regel um den ganz normalen, über das 4m-Relais, oder aber den Ausweichkanal, laufenden Fahrzeugfunk. Du schreibst: In allen Einsätzen, an denen ich bislang auf dem ELW der ÖEL beteiligt war so der Fall gewesen, ja! Vor Ort Kommunikation über 2m, auf Anfahrt, etc. [...] über 4m. Ja. Dann waren die Einsätze aber - zum Beispiel - in Groß Denkte oder Wittmar, nicht in Groß Denkte und Wittmar, zum Beispiel Pendelverkehr mit TLF, Wasserförderung mit all euren TSF auf die Asseburg oder ähnliches (fiktiv angenommenes). Oder halt bei der Unwetter / Hochwasser Flächenlage in der ganzen Samtgemeinde -> War übrigens einst so ähnlich Lage bei einer Großübung unserer beiden Kreisfeuerwehrbereitschaften auf dem alten Standortübungsplatz in Cremlingen: "Der Landkreis Wolfenbüttel wird seit Tagen von Unwettern heimgesucht, Landrat hat Katastrophenalarm ausgelöst, Peiner KFB werden zur Unterstützung angefordert usw. usf. ..." Umsetzung: Kommunikation zwischen den Zügen - den Zug- und Bereitschaftsführern - im "Katastrophengebiet Cremlingen" über Euren Ausweich- resp. KatS-4m-Kanal, zugintern an den Einsatzstellen, wo (räumlich) möglich, per 2m Einsatzstellenfunk. Damit zeigt sich: Natürlich anders bei Flächenlagen, stimmt! Aber bei denen ist im Gegenzug ein verminderter 2m-Verkehr festzustellen... Nein, nicht unbedingt! Und es wird hoffentlich deutlich, warum deine Idee, auf digitale Fahrzeugfunkgeräte zu verzichten und "einfach" von TMO auf DMO - äh: von Netz- auf Direktbetrieb - umzustellen, Käse ist. Denn: Ja, anders meinte ich das auch nicht. Ich kann aber aus Erfahrung sagen, dass auf 80-90% aller Fahrzeuge nach Meldung "vor Ort" und der Meldung bei der zuständigen Einsatzleitung der 4m-Funk nicht mehr besetzt ist, Schon mal ungünstig... ergo (nach der Kosten/Nutzen-Idee) nicht mehr nötig, weil das HRT umschalten kann Nein (nochmal)! Was ich nicht kapiere: Du bemängelst hier Eure funktechnische Ausstattung, kommst aber schon wieder mit so einem "Kram" um die Ecke?!? Warum? Du schreibst doch selbst: Das mit der Chance ist richtig. Die dargestellten Konstrukte sind auch keine, die ich selbst einführen möchte. Gut! Sie dienen lediglich der ansatzweisen Entkräftung des Arguments "Digitalfunk für die Kommune auf jeden Fall megasuperteuer ohne großes Sparpotential". Ja, mein Gott, der Digitalfunk hat doch auch zunächst mal sowas von kein Sparpotential, auch nicht bei Euch. Die Geräte müssen nunmal gekauft werden. Allerdings sollen sie über die Sammelbestellungen günstiger werden und bei Euch kommt eventuell noch dazu, daß auch ohne Digitalfunk Ersatz- oder Ergänzungsbeschaffungen notwendig gewesen wären (? wenn es so ist, wie Du schreibst). Und dann könnte / sollte / dürfte die Beschaffung von einer entsprechenden Anzahl digitaler Handfunkgeräte nicht teurer, eventuell aber billiger ausfallen, als von analogen Handfunkgeräten. Da stehen ja nur die Fahrzeuge... Würdest du die Beladungen dazu kennen, wärest du anderer Meinung (Stichwort: Fast jedes Fahrzeug besitzt von der Samtgemeinde her nur zwei Handfunkgeräte, 3 HSR für die gesamte Samtgemeinde, tbc) Dazu folgendes: Wie viele Atemschutzgeräte sind auf den TSF, zwei oder vier? Es ist nämlich zum Teil tatsächlich auch so, daß gar nicht jeder auf einer Einsatzstelle ein 2m HFuG benötigt... Und noch was, bitte nicht krumm nehmen: Unser alter "Boss" hat immer gesagt "nicht fordern ist Faulheit..." Ein Atemschutzeinsatz ist ohne ausreichend Handfunkgeräte - ob analog oder digital und völlig unabhängig von der Einführung des Digitalfunk - schlicht nicht möglich. Und auch Hohlstrahlrohre kosten wirklich nicht die Welt, und sie sind nicht erst seit gestern auf dem Markt.... Zuletzt: Jop, da kannst du dir sicher sein, den gibt es, wird auch relativ regelmäßig bei Übungen des Kat-Stabes genutzt und ist scheinbar ohne Voranmeldung verfügbar. Ich ging bei dem Schreiben der von dir zitierten Textteile davon aus, dass in BaWü diese 3xx-Kanäle noch zusätzlich zu Relais-Ausweichkanälen bestehen und so gesehen eine größere Kanalvielfalt als in Niedersachsen bieten. Das System in BaWü ist vielleicht (bestimmt) "schöner", Jürgen hat dazu ja noch was geschrieben. Aber wie man hier ein bißchen sieht, werden / wird "bei uns in Nds." (also bei uns schon) ja offensichtlich oft nicht mal die / der verfügbare Ausweichkanal(e) genutzt. Gruß Daniel | ||||
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