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RubrikKommunikationstechnik zurück
ThemaUmstellung analog auf digital - war: Digitalfunk und Jahrhunderthochwasser - Erfahrungen?33 Beiträge
AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP767449
Datum15.07.2013 18:32      MSG-Nr: [ 767449 ]5143 x gelesen

Geschrieben von Christian S.Alles schön und gut aber damit kommen wir wieder zu einer meiner Fragen die ich immer gestellt habe? Ich habe mit den kommunalen Mitteln möglichst günstig zu wirtschaften, warum sollte ich also in absehbarer Zeit umstellen wenn eh alles gleich ist nur mit anderen Geräten? Habe mir ja angewöhnt, beim Digitalfunk im Hinblick auf meine kleine Welt hier zu antworten, das behalte ich dann hier mal bei ;-)
Vorheriger Stand bei uns waren 2m-Geräte, die in ihrer Vielfalt fast schon Paffenholz-artig waren. Alleine in meinem Heimatstandort hatte ich 4 Typen 2m-FuG.
Jetzt habe ich in der Gemeindewehr nur noch einen, wenn ich dessen Ableger (ohne die Sinnhaftigkeit zu betrachten) einzeln rechne habe ich halt 3 (normal, mit Repeater, mit Totmann).
Und bei den 4m sah es auch nicht besser aus, die Handgeräte und die Festeinbauten haben jetzt eine fast identische Bedienung, was auch eine nette Sache ist.
Zur Wirtschaftlichkeit: Die Handgeräte haben mit Zubehör am Ende durch Landesbeschaffung bzw. -zuschüsse pro Gerät bei knapp 200 gelegen. Klar hätte man für die neueren 2m-Geräte (vor allem Motorola GP900 und Kennwood TK-290 für das Geld noch zwei oder dreimal Akkus kaufen können, für andere Geräte war da aber immer schon etwas längere Internetsuche nötig, um die überhaupt am Leben zu erhalten. Neue 2m-Technik hätten wir für dieses Geld nun nicht (bzw. nicht in einem ansatzweise einheitlichen Beschaffungsstand) beschaffen können.
Bezogen auf meine Wehr war die Wirtschaftlichkeit daher bei den Rahmenbedingungen eines der Hauptargumente für die Umstellung.

"In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
(Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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