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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Niederbayern, Stromausfall durch Überlastung... | 83 Beiträge | ||
| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 768210 | ||
| Datum | 23.07.2013 09:01 MSG-Nr: [ 768210 ] | 15224 x gelesen | ||
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Geschrieben von Andreas B. Der Netzbetreiber ist verpflichtet EEG-Anlagen an das Netz anzuschließen, wenn das Netz entsprechend leistungsfähig ist. Muss das Netz erst ausgebaut werden um die Energie von EEG-Anlagen aufnehmen zu können ist der Netzbetreiber auch dazu verpflichtet außer dies wäre unwirtschaftlich. Der Netzbetreiber und der Anlagenbetreiber sind gesetzlich dazu verpflichtet Einrichtungen zu installieren, mit denen der Netzbetreiber die Erzeugungsanlagen in ihrer Leistung reduzieren kann um Überlastungen im Stromnetz durch zu viel eingespeiste regenerative Energie zu verhindern. Sollte es also stimmen, dass die einspeiste Leistung von Windenergie (Photovoltaik ist zu dieser Tageszeit ja eher unwahrscheinlich) zu einer Überlastung im UW geführt hat, liegt das Versagen auf Seiten des Netzbetreibers weil Dieser entweder notwendige Ertüchtigungsmaßnahmen nicht/nicht rechtzeitig ergriffen hat oder die vorgeschriebenen Leistungsreduzierungsmaßnahmen nicht vorhanden waren/ergriffen worden sind. Wir reden also davon, dass so gut wie jeder sich beliebig große (sofern er eine Baugenehmigung bekommt, es soll ja Gemeinden geben, die das aus unterschiedlichen Gründen höchst restriktiv handhaben - hat das ggf. was damit zu tun, ob sie selbst "Stadtwerke" besitzen...?) Wind- oder Solaranlagen in den Garten, auf den Hügel oder aufs Dach schrauben kann/soll... Der Netzbetreiber hat sich darauf kurzfristigst einzustellen (der muss sich auch noch um ein paar andere Dinge kümmern, wie z.B. Industrie-/Gewerbe-/Wohngebietsveränderungen nach oben/unten - oder auch Stromdurchleitungspläne). Das ganze darf natürlich nicht zu Strompreiserhöhungen führen, weil die kommen sowieso aus anderen Gründen und sollen nicht noch höher ausfallen. Und wenn das leider nicht so wirklich funktioniert, weil das Volk zwar glaubt, der Strom komme aus der Steckdose, aber das Umfeld bzw. nötige Änderungen (Kraftwerke, Masten, Umspannwerke/Konverter, Speicher usw.) nicht will, müssen wir das halt staatlich/politisch noch stärker reglementieren, um dann den Firmen, die die Regeln umsetzen müssen, am Schluß Versagen vorzuwerfen, wenn es nicht gelingt, binnen kurzer Zeit gewachsene Strukturen komplett über den Haufen zu werfen... Ist Dir aufgefallen, dass es in Deutschland in den letzten paar Jahren dazu gekommen ist, dass vermutlich 20 - 30 Jahre Kraftwerks- und Netzplanung hyperfluid waren? Nach den Atomkraftwerken triffts gerade die Betriebs- und Ausbauplanungen für hochmoderne, schadstoffarme konventionelle Kraftwerke.... betrieben werden statt dessen, billige, weil abgeschriebene, alte Kraftwerke mit höherem Schadstoffausstoß. Fallen die dann immer mehr oder gar dauerhaft aus, wird das Problem nur noch größer... doch nun zurück... Geschrieben von Andreas B. Eine Überlastung des UWs (bzw einzelner Teile der Schaltanlage) einzig und allein durch regenerative Energie halte ich für ziemlich unwahrscheinlich. Wie kommst Du darauf, dass das "ziemlich unwahrscheinlich" ist? Natürlich gibts im Netz eine Grundlast, also liegts nicht "nur" an den Erneuerbaren..., für diese gelten aber ein paar Besonderheiten. Dass es durch den Ausbau der erneuerbaren Energien zu Be- und Überlastung der Netze kommen kann ist kein Geheimnis und wird landauf, landab in Vorträgen (und auch von der Politik) verkündet, auch UM den Netzausbau beschleunigt zu bekommen.... (s. auch Link)! Was dafür dann alles gemacht werden muss, kann man u.a. hieraus oberflächlich grob entnehmen - auch wie lange das zumindest für Teile dauert... Vortrag vom April 2013 von E.on Bayern Dass das fast nirgendwo so schnell klappt, wie man sich das politisch und in Manageretagen wünscht, liegt halt an verschiedenen Gründen, u.a. - Genehmigungsverfahren - Einsprüchen - Finanzmitteln - wechselnde Planungsgrundlagen uvm. Das Ergebnis trifft uns dann als Bürger, Firma und eben auch als Fw.... Umso wichtiger sind Planungen dafür... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | ||||
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