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RubrikEinsatz zurück
ThemaNiederbayern, Stromausfall durch Überlastung...83 Beiträge
AutorAndr8eas8 B.8, Haan / Rhld / NRW768306
Datum24.07.2013 00:04      MSG-Nr: [ 768306 ]14533 x gelesen
Infos:
  • 22.07.13 http://www.sueddeutsche.de/bayern/niederbayern-brand-legt-stromversorgung-lahm-1.1727221

  • Geschrieben von Ulrich C.
    Wir reden also davon, dass so gut wie jeder sich beliebig große (sofern er eine Baugenehmigung bekommt, es soll ja Gemeinden geben, die das aus unterschiedlichen Gründen höchst restriktiv handhaben - hat das ggf. was damit zu tun, ob sie selbst "Stadtwerke" besitzen...?) Wind- oder Solaranlagen in den Garten, auf den Hügel oder aufs Dach schrauben kann/soll...

    Für einen Teil der PV-Anlagen braucht man überhaupt keine Baugenehmigung.

    Geschrieben von Ulrich C.Der Netzbetreiber hat sich darauf kurzfristigst einzustellen (der muss sich auch noch um ein paar andere Dinge kümmern, wie z.B. Industrie-/Gewerbe-/Wohngebietsveränderungen nach oben/unten - oder auch Stromdurchleitungspläne).
    Das ganze darf natürlich nicht zu Strompreiserhöhungen führen, weil die kommen sowieso aus anderen Gründen und sollen nicht noch höher ausfallen.

    Die Netzbetreiber sind nunmal per Gesetz dazu verpflichtet EEG-Anlagen an ihr Netz anzuschließen auch wenn dafür ein Ausbau des Netzes erforderlich ist.
    Und das Alles wird zwangsläufig zu Strompreiserhöhungen führen, alle Maßnahmen des VNB/ÜNB im Zusammenhang mit dem EEG sind umlageberechtigt.

    Geschrieben von Ulrich C.Und wenn das leider nicht so wirklich funktioniert, weil das Volk zwar glaubt, der Strom komme aus der Steckdose, aber das Umfeld bzw. nötige Änderungen (Kraftwerke, Masten, Umspannwerke/Konverter, Speicher usw.) nicht will, müssen wir das halt staatlich/politisch noch stärker reglementieren, um dann den Firmen, die die Regeln umsetzen müssen, am Schluß Versagen vorzuwerfen, wenn es nicht gelingt, binnen kurzer Zeit gewachsene Strukturen komplett über den Haufen zu werfen...
    So lange die Politik das tut was gerade dem umwelt/energiepolitischen Mainstream entspricht, wird sich das Problem, des unkontrollierten Zubaues von regenerativen Energieerzeugungsanlagen und den dadurch verrusachten Problemen der Netzstabilität, nur noch vergrößern.
    Den Netzbetreibern ist es unbenommen den Anschluß von Erzeugungseinheiten abzulehnen wenn das Netz nicht leistungsfähig genug ist.

    Geschrieben von Ulrich C.Ist Dir aufgefallen, dass es in Deutschland in den letzten paar Jahren dazu gekommen ist, dass vermutlich 20 - 30 Jahre Kraftwerks- und Netzplanung hyperfluid waren?
    Ich weiß, ich arbeite in der Branche. Noch schlimmer sind die bestraft, die vor 5 Jahren Kraftwerke gebaut haben und jetzt bei jeder erzeugten kWh Geld dabei tun weil der Erzeugungspreis höher liegt als die Erlöse an der Strombörse.

    Geschrieben von Ulrich C.Geschrieben von Andreas B."Eine Überlastung des UWs (bzw einzelner Teile der Schaltanlage) einzig und allein durch regenerative Energie halte ich für ziemlich unwahrscheinlich.
    "

    Wie kommst Du darauf, dass das "ziemlich unwahrscheinlich" ist?

    Alle Betriebsmittel des Netzes sind durch Schutzeinrichtungen gegen Überströme geschützt. Sind die Schutzgeräte funktionsfähig und entsprechend eingestellt ist eine Überlastung die zu Zerstörungen führt ausgeschlossen.

    Geschrieben von Ulrich C.
    Dass es durch den Ausbau der erneuerbaren Energien zu Be- und Überlastung der Netze kommen kann ist kein Geheimnis und wird landauf, landab in Vorträgen (und auch von der Politik) verkündet, auch UM den Netzausbau beschleunigt zu bekommen...

    Dies gilt hauptsächlich für das Höchstspannungsnetz!

    Mit kameradschaftlichen Grüßen
    Andreas

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