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| Rubrik | Berufsfeuerwehr | zurück | ||
| Thema | Bewerberzahlen BF | 86 Beiträge | ||
| Autor | Stef8an 8H., Wuppertal / NRW | 776718 | ||
| Datum | 06.11.2013 23:22 MSG-Nr: [ 776718 ] | 22884 x gelesen | ||
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Geschrieben von Nils L. 1. habe ich wenig Lust, nochmal (verhältnismäßig lange Zeit) sehr wenig Geld zu verdienen - die Aussichten in der Industrie sind da sehr viel besser (erst recht mit dem Wunsch, eine Familie zu gründen - einige Firmen tuen da schon sehr viel für ihre Mitarbeiter). Bei einer einzelnen BF gibt es idR nur sehr wenige hD-Stellen, so dass teilbare Stellen, Elternzeiten oder Sabaticals meistens eine theoretische Möglichkeit bleiben. Ebenso Gleitzeit, vorübergehende Stundenreduzierung oder andere familienfreundliche Annehmlichkeiten. Dazu kommt der Einsatzdienst, der auf der Wsche oder häufig als Bereitschaftsdienst durchgeführt wird. Geschrieben von Nils L. 2. ist mir nicht wirklich klar, was ich dort überhaupt machen würde - das Berufsbild wird auf sämtlichen Homepages nur sehr schwach erklärt oder beschrieben - am ehesten habe ich einen Eindruck davon, was die hohen Herren tuen, wenn ich hier Ulrich C.s Beiträge lese - aber mit dem, was ich so aus der Freiwilligen kenne (und was schliesslich auch das ist, was mir so sehr Spaß macht), hat das nur sehr wenig zu tuen. Im Gegensatz dazu habe ich durch Praktika, diverse Arbeiten und Kontakt zu "im Leben stehenden" Ingenieuren eine sehr genaue Vorstellung davon, was ich "in der Industrie" machen würde. U.C. fällt mir primär durch viel Zeit im Forum auf. Das ist sicher nicht hD-typisch. Über die konkrete Tätigkeit bei der BF sagt das also wenig aus. Mit einem Praktikum oder einer BA/MA-Thesis bei der Feuerwehr hättest du das Tätigkeitsfeld ebenso konkret kennenlernen können wie in der Industrie. Ggf. helfen auch direkte Gespräche mit hD-Leuten, am besten von unterschiedlich großen BFs z. B. (150.000 Ew., 500.00 Ew., > 1 Mio Ew.). Geschrieben von Nils L. 3. was sind eigentlich meine Entwicklungsmöglichkeiten? Werde ich auf ewig in der "Behörde Feuerwehr" bleiben? Werde ich etwas bewirken, verändern und entwickeln können? Oder hänge ich einfach nur in "der Mühle"? Was passiert, wenn ich aussteigen will? Planbar ist die Entwicklung vom Rat zum Oberrat. Darüberhinaus häufig nur bei Dienststellenwechsel und in Konkurrenz mit anderen Bewerbern, daher nicht wirklich planbar. "Aussitzen" kann man die A15er Stellen nur bei größeren BFs ab ca. 500.000 Ew., da wird faktisch jeder mal Direktor. Als kommunaler Beamter ist man in der Entwicklung zwangsläufig eingeschränkter, weil einfach nur sehr wenige hD-Stellen beim gleichen Dienstherrn vorhanden sind (1-5 bei den meisten BFs, je nach Altersstruktur sind eben nicht alle thoeretischen Optionen realsitisch). Aussteiger aus dem Beamtenverhältnis gibt es immer wieder, vermutlich ist das aber nur bei großer Frustration oder einer sehr guten Verdienstmöglichkeit eine sinnvolle Alternative. Auch ein selbst gewählter Ortswechssel ist kaum planbar (Beschränkung auf Großstädte, freie Stelle, Erfolg im Auswahlverfahren, Residenzpflicht...). Flexibler bleibt man also im gD oder der Industrie. Geschrieben von Nils L. Für mich ist die Schlussfolgerung: Ich suche mir einen Job, der mir zusagt und engagiere mich weiter in einer freiwilligen Feuerwehr. Dort werde ich auch gebraucht. Dort kann ich mich auch einbringen. Völlig legitim. Andere sind von den Berufsmöglichkeiten und konkreten Gestaltungsmöglichkeiten im hD begeistert und verzichten auf einen Teil der Entwicklungsmöglichkeiten zugunsten eines tollen Berufs. Gruß, Stefan | ||||
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