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| Rubrik | Berufsfeuerwehr | zurück | ||
| Thema | Bewerberzahlen BF
| 86 Beiträge | ||
| Autor | Thor8ste8n M8., Regensburg / Bayern | 776778 | ||
| Datum | 08.11.2013 00:25 MSG-Nr: [ 776778 ] | 22609 x gelesen | ||
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Guten Tag allerseits, gerne möchte ich mich nun auch - erstmals - zu Wort melden, da mich dieses Thema betroffen hat. Das Problem welches viele BFen haben sind einfach zu alte Strukturen/ Denkweisen im Personalwesen. Möchte das gerne an meiner Situation verdeutlichen. Bevor ich jetzt groß am texten bin, hier die Fakten in Stichpunkten: - Mittlere Reife - Berufsausbildung (Kein Handwerk) - Berufserfahrung (Auch 1,5 Jahre im Handwerk) - Feuerwehr seit 15 Jahren (Zwar keine BF-Frequenz aber durchaus moderat) - Mitwirken im Rettungsdienst (SAN-Helfer, RS in Arbeit) - Für die Bewerbung habe ich aktuelles DSA und Rettungsschwimmerabzeichen in Gold vorbereit - CE aus eigener Tasche bezahlt - Und das wichtigeste: Ich weiß worauf ich mich einlasse Mir persönlich ist die Stadt recht egal, da für mich die Arbeit in Hamburg die gleiche ist wie in Regensburg oder Düsseldorf. NUR: Muss man als NICHT-Handwerker wirklich auf die Suche gehen um überhaupt mal eine Bewerbung abschicken zu können. Dann kommt ,wie in einem anderen Beitrag bereits erwähnt, über Monate keine Antwort. Das schreckt wohl einen sehr sehr großen Teil bereits ab. Mir ist es auch so ergangen das ich im praktischen Teil dann sofort in eine Schublade geschmissen wurde, der Prüfer hat mich nichtmal ernst genommen. Wurde zur Prüfung zwar zugelassen, es war aber mehr ein Lippenbekenntnis der BF, das Sie auch mal keinen Handwerker nehmen. Im weiteren Verlauf dieser Geschichte wurde ich noch bei einer anderen BF eingeladen. Dort bin ich auch über Kandiaten gestoßen, die entgegen mir, bei den Städten jeweils immer mit Handkuss eingeladen wurden. Hauptsache Elektriker, Maurer, oder sonst was gelernt. Dies aber gekonnt durch keine Ausdauer, nicht schwimmen können, kaum Ahnung auf was sie sich einlassen (Hauptsache Beamter) würdigen - ich lach mich schlapp. Jedenfalls ist der Großteil schon beim Sporttest im höchsten Bogen herausgeflogen und konnte nicht einmal ansatzweise die Anforderungen erfüllen. Den Hilferuf aus Berlin kann ich absolut verstehen, auch andere Städte werden bald immer lauter nach einem Ausweg schreien. Nur wie soll das mit solch einer Sturheit mancher BFen in Hinblick auf "berufliche Vorbildung" im Einklang sein? Nimmt man lieber einen Elektriker der nicht schwimmen kann und mit der höhe leichte Probleme hat vor als einen gut trainierten, gut schwimmenen Kaufmann mit tech. Kenntnissen (aber eben keine Ausbildung darin). Irgendwo muss mal ein Mittelweg gefunden werden.. Mein Fazit: Alte Strukturen auflösen, und im Personalwesen umdenken denn die Wollmilchlegendeeiersau gab es vielleicht mal in den 80er (haha) aber jetzt ist diese Art des Mannes/ der Frau ausgestorben. Das ende vom Lied: Ich wurde eingestellt, dies habe ich aber nur durch eine massive Beharrlichkeit geschafft. Mein Umfeld hat mich schon für leicht verrückt erklärt, weil ich da so bestrebig am Ball war;-) Ich wünsche mir da wirklich ein Umdenken, denn als Nicht-Handwerker muss man keine B-Ware für die Feuerwehr sein. Da müssen die Herren auf Ihren hohen Rößern mal langsam mit dem Umdenken anfangen und zumindest einen ehrlichen Mittelweg eingehen und nicht wie bei mir "nur mal ne Ausnahme" zu machen. | ||||
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