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Meines Erachtens
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RubrikFreiw. Feuerwehr zurück
ThemaMotivation oder Demotivation   66 Beiträge
AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen778346
Datum04.12.2013 11:50      MSG-Nr: [ 778346 ]14679 x gelesen
Infos:
  • 04.12.13 Immer zweimal mehr wie Du? Blogartikel mit Umfrage zum Thema Dienstgrad in der FF
  • 04.12.13 Buchtipp: Effizient führen!: So stärken und motivieren Sie die Mitglieder Ihrer Feuerwehr! (von Matthias Ott)
  • 04.12.13 Kleinschleifen & Motivation

  • Hallo Martin,

    die Frage nach dem Sinn von Dienstgraden kann man wahrscheinlich sowohl mit ja als auch mit nein beantworten - jeweils aus dem persönlichen Blickwinkel desjenigen, der als Helfer in einer Feuerwehr mit oder ohne solche Dienstgrade ist. Es kommt nämlich m.E. auf die persönliche Motivation an. Hier und an anderer Stelle habe ich bereits die Bedürfnispyramide nach A. Maslow zitiert. Die ist wissenschaftlich zwar nicht mehr so ganz up to date, verdeutlicht aber, dass es unterschiedliche Motive eines jeden Helfers in unterschiedlicher Ausprägung gibt. Dienstgrade, Ehrungen, Erwähnungen deswegen in der Zeitung, gar mit Bild, sind Ausdruck sozialer Anerkennung. Die ist dem einen vielleicht wichtiger als dem anderen, der eine ist mehr deswegen in der Feuerwehr, der andere vielleicht mehr wegen des gleichrangigen Miteinanders.

    Stellenpläne hingegen halte ich, wenn ich das jetzt vom Begriff her richtig verstanden habe, für sehr sinnvoll. Unabhängig von dem allgemeinen Vorhandensein von Dienstgraden und Rängen muss es ja doch verantwortliche Personen geben, die ihrerseits bestimmte Aufgaben delegieren müssen. Das funktioniert nur, wenn es auch abgegrenzte Aufgabenbereiche für die Empfänger dieser Aufgaben gibt. Und wenn man das noch übersichtlich in einem Organigramm darstellen kann, dass ist das doch um so besser, auch für die Motivation eines einzelnen Helfers - der hat Aufgaben, die er schaffen kann, diese werden im Idealfall von Mannschaft und Führung gleichermaßen gewürdigt und er ist dadurch weder über- noch unterfordert.

    Motivation ist eben generell ein schwieriges Thema. Motivation schaffen noch mehr als Motivation erhalten, wobei sich auch mit letzterem vielen offensichtlich schwer tun. Aber aktiv nicht vorhandene Motivation erzeugen halte ich insbesondere in ehrenamtlichen Organisationen, aber auch in der allgemeinen Arbeitswelt, für ein nahezu aussichtsloses Unterfangen. M.E. muss es vielmehr darum gehen, bestehende Motive bei den Helfern zu erkennen und nach Möglichkeit darauf zu achten, die daraus resultierende Motivation nicht zu zerstören. Dann hat man schon mehr als genug zu tun.

    Ein bisschen was mehr dazu habe ich auch im Buch "Effizient Führen!" im ecomed-Verlag geschrieben. Dabei war es mir besonders wichtig zu zeigen, dass es nicht immer isoliert um die Motivation, bei anderen Diskussionen dann um die Organisation und irgendwann dann noch um die technische Ausstattung gegen darf, wenn man sich fragt, warum die Leute wegbleiben oder warum welche, die da waren, auf einmal gehen. M.E. kann man da nur mit einem stimmigen Gesamtkonzept dran gehen - unsere Aufgaben brauchen ja mensche, umgekehrt brauchen unsere Menschen auch Aufgaben, die sie gut finden, die sie überhaupt erst kennen und die sie nachher auch noch lösen können...

    Is that you, John Wayne? Is this me?

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    Geändert von Matthias O. [04.12.13 12:00] Grund: = nur für angemeldete User sichtbar =

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