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RubrikFreiw. Feuerwehr zurück
ThemaFeuerwehrverein e.V. ohne Einsatzabteilung32 Beiträge
AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg783318
Datum15.02.2014 10:11      MSG-Nr: [ 783318 ]8675 x gelesen

hallo,

Geschrieben von Reinhold B.Wenn wir den Verein jetzt komplett umbauen, womöglich noch andere gemeinnützige Zwecke in die Satzung hineinschreiben wollen, überlegt sich mancher, ob er da mitmacht.
ich denke da kommt ihr nicht drum rum.

Den Status Quo könnt ihr ja nicht aufrecht halten. Im schlimmsten Fall wird es auf eine Auflösung rauslaufen. Da sind dann alle 130 Mitglieder weg.

Eine Änderung des Vereinszwecks bringt da die deutlich bessere Chance das ein grosse Teil der bisherigen Mitglieder bei der Stange bleibt.

Ich denke aber das es fast unmöglich ist die für diese Änderung notwendige 100%-ige Zustimmung zu bekommen. Bei der hohen Anzahl von Mitgliedern ist es schon eine organisatorische Leistung die alle rechtlich sicher unter einen Hut zu bekommen.

Dazu kommt noch daß eine einzige Person mit ihrem Nein oder auch mit ihrem passiven Verhalten ( nichts unterschreiben, nicht zu Versammlung gehen ) die Änderung verhindern kann.

Ich hab so was mal bei einer grösseren Eigentümmergemeinschaft von einer Garagenanlagen mit ca. 70 Beteiligten erlebt. Die Stadt wollt ca. 15 Garagen kaufen und im Gegenzug diese an etwas anderer Stelle in der Wohnanlage neu bauen. Zusätzlich wurde um den Unterschied zwischen neu und alt zu mildern ein schöner Zuschuss für die Renovierung der anderen Garagen angeboten. Durch diesen Flächentausch sollte ein grosses Bauvorhaben auf dem Gelände einer abgerissenen bekannten Sporthalle optimiert werden.

Da die Garagenanlage Gemeinschaftseigentum ist musste dieser Aktion jeder Teileigentümmer zustimmen. Die Stadt hat dafür sich wirklich ins Zeug gelegt und den "roten Teppich ausgerollt". Bei einem Info-Abend war sogar ein Notar anwesend der die Zustimmung gleich rechtlich sicher aufgenommen hat.

Die Sache ist dann aber an zwei Parteien gescheitert. Die haben sich einfach nicht gerührt ...

Zurück zu Eurem Problem:

An dem obigen Beispiel sieht man schön wie schwierig es ich eine grosse Anzahl von Leuten zu 100% hinter ein Vorhaben zu stellen.

Das scheitert dann oft an Kleinigkeiten oder an der Grundeinstellung Einzelner die grundsätzlich mal gegen Alles sind.

Je nach aktuellem Vermögensstand des bisherigen Feuerwehrvereins kann es doch sinnvoll sein den Weg über eine Vereinsauflösung mit anschliesender Neugründung zu gehen. Auch wenn das bisherige Vereinsvermögen dann nicht in den neuen Verein übernommen werden kann.

Es ist ja nicht verloren. Es wird ja dem Vereinszwecke entsprechend zur Unterstützung der Feuerwehr eingesetzt. Dabei hat dann halt die Gemeinde das Sagen was mit genau geschieht.

MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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Geändert von Jürgen M. [15.02.14 10:13] Grund: = nur für angemeldete User sichtbar =

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