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| Rubrik | Fahrzeugtechnik | zurück | ||
| Thema | GW-L1 als TSF-Alternative? #
| 78 Beiträge | ||
| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 793787 | ||
| Datum | 15.08.2014 08:45 MSG-Nr: [ 793787 ] | 35299 x gelesen | ||
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Geschrieben von Sascha M. Für den ländlichen Raum sehe ich neben der Sicherstellung der Tagesalarmbereitschaft die größte Herausforderung darin, auch zukünftig den Brandschutz bezahlbar sicherstellen zu können.Interessant ist dabei nicht nur die Zukunft, sondern wo man jetzt steht. Ein paar Standorte ohne Atemschutz kann das System Feuerwehr ohne weiteres verkraften, wenn andere Voraussetzungen passen. Meinetwegen auch im FF-Bereich Standorte ganz als "Sondereinheiten" organisiert, die sich speziell um Umweltschutz, Logistik o.ä. kümmern. Denke da in unserem Land z.B. an eine "Umweltwache" in Weißenthurm, oder die FEZ Grünstadt-Land, die mit einem ELW in einem Gerätehaus eines glaube 600 Ew-Ortes untergebracht ist. Der Allrounder ist eh (selten gelebte) Vergangenheit, mit Spezialisierungen und auch Beschränkungen in der Aufgabenwahrnehmung, soweit die Rahmenbedingungen passen, sehe ich mehr Zukunftschancen. Und selbst den ein oder anderen "Bürgerverein zum Wasserspritzen und Straßefegen" kann ich mir in einem funktionierenden Feuerwehrsystem noch ohne Probleme vorstellen. Auch mal unabhängig von der Frage, ob dann eine Minute mehr oder weniger in der Hilfsfrist... Und wenn dann mal an einem Standort das einzige Fahrzeug ein GW-L mit TSF-Beladung sein soll, warum nicht? Sofern eben die Konzepte drumherum stimmen. Soweit kann ich damit leben, aber: In der Stadt/Kommune, um die es hier geht, gibt es lt. Homepage 10 Feuerwehren für knapp 5500 Ew. auf 70 qkm - Atemschutz haben davon aber nur 2 Standorte. Und wenn ich mir die Ausdehnung der Kommune bzw. die Entfernungen der Ortschaften ansehe, und dann von über 50 "Aktiven" an einem atemschutzlosen TSF-Standort lese, der das auch bleiben will, aber ein relativ neues GH mit 4 Toren hat und gerade über eine Fahrzeugneubeschaffung diskutiert, und obendrein im Gefahrstoffbereich eine Rolle zu spielen scheint, dann stimmt irgendwas schon im heutigen System absolut nicht. "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)
Geändert von Sebastian K. [15.08.14 08:46] Grund: = nur für angemeldete User sichtbar = | ||||
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