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| Rubrik | Feuerwehrtechnik | zurück | ||
| Thema | Material des HMS Karabiner | 20 Beiträge | ||
| Autor | Mich8ael8 K.8, Neuhausen a.d.F. / Baden-Württemberg | 808797 | ||
| Datum | 12.06.2015 08:37 MSG-Nr: [ 808797 ] | 6072 x gelesen | ||
Hallo, Geschrieben von Michael T. Und jetzt breche ich nach den vielen Beiträgen pro Stahl auch mal eine Lanze für die Alu-Karabiner Also arg viel mehr pro Alu wie ich geschrieben habe, kann ich nicht mehr werden. Aber an manchen Punkten muss es auch Stahl sein Geschrieben von Michael T. ob denn die Festigkeit eines Karabiners wirklich so von der Frage Stahl oder Alu abhängt und beantworte sie für mich mit einem "eigentlich nicht!" Ich beantworte diese mit "doch" Geschrieben von Michael T. Denn es ist wie immer komplizierter richtig Geschrieben von Michael T. Wenn wir die Bruchlastangaben von verschiedenen Karabinern ansehen, dann finden wir sowohl bei Stahl, als auch bei Alu Werte in Längsrichtung von 20kN (minimum nach EN 362) bis 30kN bzw. 50kN (Stahl). Ein Alu-Karabiner mit 30kN Bruchkraft in Längsrichtung wird also erstmal auch mehr aushalten als einer mit 22kN aus Stahl. Dann machst du es dir aber doch ein wenig einfach. Im Labor hält das, da gibts Bolzen mit 12mm Durchmesser die immer an der selben Stelle bzw. Stellen positioniert werden. Da gibts aber keine Knick-, Torsions, oder Sprengkräfte die auf den Karabiner wirken. Die Arbeit unter [1] geht z.B. davon aus das lediglich Bandmaterial ungünstigerer Ergebnisse liefert ein Einfachseil aber immer wie der Normversuch belastet, das halte ich für falsch. Geschrieben von Michael T. Was aber neben der Bruchlast auch entscheiden ist, ist die Wahl der Geometrie: Vollkommen richitg, und genau das zu schulen halte ich für wichtiger als in einer ASS Ausbildung über das Karabinermaterial zu diskutieren. Das wollte ich ich eigentlich sagen, wurde aber wohl völlig falsch verstanden. Geschrieben von Michael T. Beispiel Zwischensicherungen: O und D werden nur optimal belastet, der HMS wird auch anders geprüft. Die höchsten Zuglasten wird der D Karabiner erreichen, da er immer so nah wie möglich am Rücken und damit optimal belastet wird, seine Form versucht das in der Praxis auch zu ermöglichen. Sobald die Krafteinleitung aber flächig erfolgt (Band, oder eben mehre Selstränge parallel wie z.B. beim HMS) Geht da in der Bruchlast rapide runter. Der HMS ist speziell darauf ausgelegt, die angebene Bruchlast gibt auch hier den Optimalfall wieder, aber auch in den anderen auch im verlinkten Test gemachten Fällen wird er bessere Werte erhalten als andere Formen, ich finde den test daher etwas komisch, man stellt fest das der HMS Karabiner bei einer Off-Axis Belastung nicht mehr 100% bringt die anderen testen man aber gar nicht. Warum ich einen HMS Schrauber als HMS Sicherungskarabiner ausschließen soll, weiß ich nicht, ja ein 3 Wege wäre sicher besser und ist anzustreben, aber ein Schrauber ist immer noch besser als ein 2 Wege, und mir ist ein Sicherungsmann der weiß was er tut immer noch lieber mit Schrauber als einer mit 3 Wege Verschluss der keine Ahnung hat was er da eigentlich tut. Geschrieben von Michael T. Grundsätzlich sind alle oben explizit genannten geeignet. Dennoch kann man sich überlegen, welcher Karabiner den jeweiligen Zweck am besten erfüllt und durch die Geometrie schon die Wahrscheinlichkeiten ungünstiger Belastungen verringern. Richtig einer mehr der andere weniger, aber die Geometrie hilft nur bei der Krafteinleitungsrichtung, um die so nahe wie möglich an das Optimumm zu bekommen das ist im Enddeffekt aber egal, weil kein Karabiner mit 22kN in der Praxis belastet wird (nahezu nie). Karabiner versagen aus anderen Gründen, nicht weil sie in optimaler Zugrichtung zu viel Last abbekommen. Slacklinen ist ein absoluter Sonderfall, Horizontal gespannte Systeme sind eine sehr komplexe Sache, Vorspannung, größer Winkel erhöhen die Kräfte im System enorm, jetzt kommt noch eine Dynamische Krafteinwirkung (springen) dazu. Da ist ein Alukarabiner einfach nur falsch, da kann der Karabiner aber nix dafür. Geschrieben von Michael T. Zur Aussage, dass sich Stahl-Karabiner eher verbiegen bevor sie Brechen: Das hat mit glauben recht wenig zu tun Geschrieben von Michael T. wahrscheinlich findet danach immer noch eine Wärmebehandlung (ich vermute Ausscheidungshärtung) statt aber trotzdem wird dann aus einer Knetlegierung noch nichts was einfach so ohne Verformung bricht. Doch! Geschrieben von Michael T. Bruch ist Bruch Er bricht aber nicht, also irgendwann auch, es geht aber darum das er eben nicht zerspringt wie der Alu sondern sich erstmal verformt ohne zu brechen. Der zweite Versuch in dem, recht unwissenschaftlichen Video (Stahl auf Stahl) zeigt die Verformung des Stahlkaras am Ankerpunkt, eine Alukara wäre einfach zersprungen. Klar wenn der Karabiner bricht ist das Ergebnis bei Alu und Stahl das gleiche und ob der Karabiner verformt oder unverfomrt bricht ändert auch nix, aber wenn er halt später bricht dann hab ich die Sicherheit an diesem Punkt erhöht, und das rettet möglicherweise. Ich hoffe ich habe das jetzt etwas verständlicher Ausgeführt, für jeden Zweck das richtige Mittel und das Sinn und Sachgemäß das Material kann nicht für die Fehler der Anwender Bild auf Seite 16 | ||||
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