| Rubrik | Einsatz |
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| Thema | Stinkbombe - was tun? | 60 Beiträge |
| Autor | Oliv8er 8S., Hude / Niedersachsen | 823130 |
| Datum | 08.09.2016 15:13 MSG-Nr: [ 823130 ] | 6823 x gelesen |
Brandmeldeanlage
Einsatzleitwagen
Moin,
Geschrieben von Hans F.Alle hier genannten Vorschläge irgend welche Mittelchen und Wässerchen zu verwenden scheitern schon daran, das in 99% all dieser Einsätze nicht bekannt ist um welche Substanz es sich handelt. Sollte es doch bekannt sein, müsste erst mal die entsprechende Chemikalie zur "Neutralisation" vorhanden sein.
Das ist falsch. Je nach Szenario kann ich sehr wohl eingrenzen, um welche Substanz es sich handelt. Entweder habe ich eigene Erfahrungen oder einen Fachberater. Häufig handelt es sich bei übel riechenden Stoffen um sauer oder basisch wirkende Substanzen, die man leicht in ein "Salz" umwandeln kann. Was genau der Übeltäter ist, muss ich nicht zwingend wissen. Die Substanzklasse (Säure, Amin, Thioether...) will ich wissen. Wo ich entsprechende Mittel zur Neutralisation finde wurde hier hinreichend besprochen.
Geschrieben von Hans F.Wenn die eine oder andere Feuerwehr schon damit überfordert ist bei BMA Alarm einen ausgelösten Melder korrekt zu finden, sollten wir über über "Neutralisation " nicht weiter nachdenken.
Abgesehen davon, dass ich den Zusammenhang nicht so ganz verstehe, muss das nicht zwingend an der Feuerwehr liegen. ;-)
Geschrieben von Hans F.für den Rest ist der Grundstückseigentümer verantwortlich.
Richtig, bei öffentlichen Gebäuden/Flächen ist das die Gemeindeverwaltung und da wir ein Teil davon sind, landet es dann -spätestens außerhalb der Geschäftszeiten des Ordnungsamtes/Bauhofes - wieder auf dem Tisch der Feuerwehr. Garantiert!
Geschrieben von Hans F.Beim Zimmerbrand, der sich dann als angebranntes Esen rausstellt, jeder weis wie aggressiv das stinkt, versprühen wir ja auch kein Raumspray und wischen die Wohnung noch mit Duftzusatz durch.
Das ist richtig, allerdings wird eine Wohnung durch angebranntes Essen auch nicht unbenutzbar, sofern wirklich nur der Inhalt des Topfes betroffen war, reicht lüften auch in der Regel völlig aus. (Da unterstützen wir dann aber schon hin und wieder oder?)
Ich halte es für schlau, sich gerade über kleine schmutzige Szenarien (z.B. Nachbarschaftsstreit mit anschließender C-Lage, Verkürzung der Unterrichtszeit durch geeignete Chemikalien...) Gedanken zu machen. Und sei es, dass ich nur eine Liste mit "Schlauen Leuten" habe, die ich im ELW aufbewahre. Es schadet im übrigen nicht, zu wissen, wie Buttersäure, Schwefelwasserstoff & Co riechen, um die objektive Gefährdung einzuschätzen. Einsatzvorbereitung heißt für mich, unter allen Umständen das Heft des handelns in der Hand zu behalten. Das bedeutet, ich muss eine Idee haben wie ich auch mit so einer Lage vernünftig fertig werde. Sonst produziere ich im besten Fall Unzufriedenheit. Schlimmstenfalls quillt mir mein Kräfteansatz auf, weil der Druck wächst "etwas" zu tun. Spätestens wenn Du die ersten Personen mit Beschwerden wie Übelkeit, Kopfschmerz, Schwindel, Schleimhautreizung,... in Deiner Einsatzstelle hast (ob reale oder psychosomatisch lassen ich offen), eskaliert so eine simple Geruchsbelästigung sonst ganz schnell zu einem Kreisfeuerwehrtag.
Viele Grüße, Olli
>>>Dies alles ist meine private Meinung
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