| Rubrik | Berufsfeuerwehr |
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| Thema | Bombenfund ---- Evakuierung der ILS Augsburg | 28 Beiträge |
| Autor | Volk8er 8L., Erlangen / Bayern | 825940 |
| Datum | 22.12.2016 10:58 MSG-Nr: [ 825940 ] | 6937 x gelesen |
1. Löschbereich einer Löschanlage
2. Löschboot
3. Lehrbeauftragter (JUH)
HC 8000 LB ????
"Wegen der dünnen Hülle waren Luftminen nicht in der Lage, tief in Gebäude oder in den Erdboden einzudringen, denn genau dies war unerwünscht. Die Explosionskrater (Trichter) waren daher eher flach oder fehlten völlig, und auch die Splitterwirkung dieser Bomben war verhältnismäßig gering.
Die im Vergleich zu konventionellen Sprengbomben um ein Vielfaches stärkere Druckwelle zerstörte im Umkreis von 100 Metern alle Gebäude gewöhnlicher Bauart, riss im freien Gelände in bis zu 1000 Meter Entfernung Türen und Fensterrahmen heraus und ließ Fensterscheiben noch in einer Entfernung von 2000 Metern zersplittern. Wenn solche Bomben gezielt über Wohngebieten explodierten, deckten sie die Dächer im Umkreis von mehreren 100 Metern ab. Aus diesem Grund wurden Luftminen auch eingesetzt, um Brandbomben einen guten Zugang zu leicht brennbaren Dachböden und -stühlen zu ermöglichen und so das Entstehen von Bränden zu begünstigen, bis hin zu sogenannten Feuerstürmen. Straßen wurden durch die entstehenden Trümmer für Rettungskräfte unpassierbar. Direkte Opfer von Luftminen starben an Lungenriss."
..natürlich gebe ich hier nur meine ganz persönliche Meinung kund...
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