Positiver Effekt dieses Themas: Wenn es anderswo an 200 EUR hängt, um ein TEL-/FüSt-Mitglied über 2-3 Jahre alarmieren zu können (wer zahlt eigentlich die SMS-Spielerei währenddessen?), fühl ich mich hier doch gleich wieder ein bisschen im gelobten Feuerwehrland ;-)
Geschrieben von Marco G.Vor kurzem wurde uns noch gesagt, dass unsere ILS 2019 auf eine digitale Alarmierung umgestellt werden soll. Das wurde mir auch gesagt, als mir mein Melder "verwehrt" wurde. Das ist inzwischen allerdings schon gute 7-8 Jahre her. Und ich habe Melder Nr. 3 ;-) Eine SMS-Spielerei hatten wir damals auch schon, haben wir noch, aber trotz aller Möglichkeiten die SMS beim Empfang von anderen zu unterscheiden war mir das immer zu doof. Die ab und an auftretende Zeitverzögerung, da könnte ich die tollsten Geschichten zu erzählen, und das nichtmal an Silvester. Die Konsequenz war eben, dass ich die SMS so behandelte wie jede SMS: Wer was dringendes hat, hat andere Wege mich zu erreichen. Und wer das nicht hat, hat eben erstmal Pech gehabt. Wie gesagt, ich hatte dann recht schnell doch einen Melder, noch nicht bei der ersten bekanntgegebenen Zeitverschiebung der Einführung, aber schnell danach. Und wir haben hier auch im letzten Jahr noch eine Anzahl FME angeschafft, zwar gebrauchte, aber egal. Da bieten diverse Händler gute überholte mit Garantie. Die neuesten Swissphone Alarmtamagotchis müssen es auch für höchst gekrönte Häupter sicher nicht mehr sein, denn irgendwann wird selbst RLP mal so hochmodern alarmieren wie andere seit 25 Jahren. Aber für die Übergangszeit, wie lang auch immer sie noch sein mag, gibt der Markt was passendes her, und da müssen die Aufgabenträger einfach kapieren, dass das schlicht und ergreifend sein muss, wenn man die Leute heute auch schon alarmieren will.
"In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)
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