Solche "Stiefelgelder" sind vielerorts mal dadurch entstanden, weil es einen "Standardstiefel" gab, den jeder erhielt, der vielen aber aus teils unsinnigen, teils aber auch absolut nachvollziehbaren Gründen nicht ausreichte. Natürlich ist eine 150-Euro-bei-Bedarf-Regelung auf den ersten Blick besser (und für den Preis gibt es absolut brauchbares auf dem Markt), aber wer legt denn den Bedarf fest? Wie häufig muss man Stiefel getragen haben, bis ein "echter" Bedarf für neue da ist? Das könnte auch wieder für Unmut sorgen. Nicht auszuschließen, dass eine jährliche Zahlung von 20 EUR für manchen doch die günstigere Variante gewesen ist.
"In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)
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