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| Rubrik | Fahrzeugtechnik | zurück | ||
| Thema | Reifengröße MAN TGM 13.290 4x4? | 13 Beiträge | ||
| Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 844200 | ||
| Datum | 18.11.2018 16:30 MSG-Nr: [ 844200 ] | 1292 x gelesen | ||
Geschrieben von Frank L. Hallo, kann mir bitte jemand erklären, was den unterschied ausmacht zwischen BB und BL bei den Reifengrössen ausmacht? Ich kenne mich nicht wirklich in den Untiefen des MAN Optionskataloges aus. Bei dem von mir gewählten Beispiel eines Expeditionsmobils findest Du hier eine kleine Danksagung an den MAN-Verkäufer, der mit den Interessenten diese Untiefen bereist hatte: "Über einen Monat lang habe ich deshalb mit der tatkräftigen Unterstützung von Ulf Poerschke/MAN Hamburg die sehr umfangreichen MAN- Ausstattungslisten studiert, und gemeinsam haben wir ein geländegängiges Fahrgestell der TGM-Baureihe konfiguriert." Diese Geduld bringt nicht jeder Verkäufer auf, wenn es um ein einzelnes Fahrzeug geht ... der soll ja was verkaufen. Während ich mich damit nicht wirklich auskenne, habe ich aber zumindest eine Theorie, gestützt auf einen Achsenprospekt von MAN. Auf Seite 46 findest Du dort Hinterachsen mit Außenplaneten für Einzelbereifung. Die für Luftfederung geeignete Achse ist eine andere als die für BB. GW-L2 der Feuerwehr haben normbedingt einen großen Überstand über die Hinterachse (solange man keinen dreiachsigen 15-Tonner nimmt dafür). (Randbemerkung: Bei einem Fahrzeug, das geländetauglich sein soll, gilt für den sich aus der Norm ergebenden Böschungswinkel und für die Gewichtsverteilung: Kann man so machen. Ist dann halt Scheiße.) Möglich, daß MAN nicht an seine Achse für Luftfederung glaubt, wenn viel Last hinter der Hinterachse liegt bei einem 13-Tonner. Winterdienstfahrzeuge (das Haupteinsatzgebiet) sind ja besser konzipiert als GW-L2. (Könnte aber auch sein, daß die Spur nicht paßt.) Aber nun eine ganz andere Frage: Warum sollte es denn ein BL und kein BB sein? Bei kommerziellem Stückgutverkehr verstehe ich das gut, da ist Blattfederung völlig untauglich und nur für Masochisten. Aber wann muß die Feuerwehr an eine feste Kopframpe heranfahren? Mag ja sein, daß es irgendwo doch mal ein Katastrophenschutz-Alarmgerätelager gibt, wo das der Fall ist, aber dann habt ihr doch immerhin mehrere Leute zum Schieben und müßt das nicht allein mit Hubwagen bewältigen. Luftfederung möchtest Du auch haben bei einem sehr großen Unterschied zwischen leer und voll, aber 4 Tonnen bei einem 13-Tonner sind doch irrelevant, vor allem, wenn meistens die Beladung nicht völlig fehlt, sondern nur getauscht wird. Im Speditionsverkehr ist es gut, wenn die Federung den Unterschied zwischen dem Schaumstoff links und dem IBC rechts ausgleicht, der sich durch die Organisation der Ausliefertour ergeben hat, aber um so zu fahren, ist eine Feuerwehr doch viel zu brav und gesetzestreu. Wenn Euer Hallentor nur 5 cm höher als das Auto sein sollte, dann verstünde ich es auch noch. Aber sonst: Eine gute Parabelfederung ist doch was feines! Beim 4x2 12-Tonner ist es so, daß ein blattgefederter Iveco auf richtig schlechter Wegstrecke besser unterwegs ist als ein luftgefederter Daimler - kann ich aus eigener Erfahrung beisteuern. Hans-Joachim
Geändert von Hans-Joachim Z. [18.11.18 16:41] Grund: = nur für angemeldete User sichtbar = | ||||
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