| Rubrik | ABC-Gefahren |
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| Thema | Verhalten von Passanten bei Gefahrgutunfall :-8 | 21 Beiträge |
| Autor | Eike8 R.8, Gomadingen / Baden-Württemberg | 851767 |
| Datum | 01.09.2019 11:29 MSG-Nr: [ 851767 ] | 1324 x gelesen |
Völlig richtig, und da nehme ich mich nicht aus; habe bestern z.B. mit dem Fahrrad eine Absperrung umfahren, um eine in Sanierung befindliche Straße zu überqueren. Weil ich eben rechts und links 500m keinen Bauarbeiter und keine Maschine gesehen habe und mir das Risiko überschaubar schien.
Aber ich bin mir bei solchen Gelegenheiten bewusst, dass ich dort aus gutem Grund nichts zu suchen habe und es allein mein privates Risiko ist, wenn ich in eine versteckte Grube stürze, mich ein plötzlich auftauchender Bagger umnietet oder evtl. noch heißer Asphalt meine Reifen zerstört.
Ich käme dementsprechend nicht auf die Idee, jemand anderes für mein Unglück verantwortlich zu machen. Und wenn ein Bauarbeiter kommt und sich über meine Dummheit aufregt, habe ich das absolut verdient. Anzustreben wäre, aus dem Fehler zu lernen.
Leider ist mein Eindruck unserer Gesellschaft eher der: Wenn Max Mustermann eine Absperrung missachtet, anschließend der Einsatzstelle von einer Chlorgaswolke auf die Matte geschickt wird und dann noch dem Kameraden Feuermann noch ein passender "selber Schuld" - Kommentar rausrutscht...
...landet das Ganze beim Anwalt und bei der Presse, weil die Feuerwehr unfähig ist die Bevölkerung zu schützen und sich obendrein noch über den Schaden anderer lustig macht.
Men lernt nie aus.
Ich schreibe hier meine Meinung als Privatperson!
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