Mobile Radio Terminal, Bezeichnung für ein mobiles Funkgerät (Fahrzeugfunkgerät) im Digitalfunk
Hallo,
Geschrieben von Ulrich C.Wie oft musstet Ihr das im Analogfunk?
Gar nicht. Der letzte "harte" Schnitt war wenn ich das richtig weiß so Ende der 60er/Anfang der 70er. Aufgrund von Wechsel der Kanalbandbreite musste man da auch die vorherigen Geräte komplett wegwerfen und neue kaufen. Seither gab es aber, von FMS und Gleichwellensystemen, die erst ein paar Jahre später kamen mal abgesehen, quasi seit den 80ern keine größeren technischen Neuerungen mehr.
Geschrieben von Ulrich C.Ah, Landkreis, aber es soll Kreise und Städte geben, da war und ist das Analogfunksystem bis heute mit verhältnismäßig wenig Aufwand in sehr gutem Zustand...
Ja, in manchen Städten und auch Kreisen mag das so sein, war aber auch topografisch in manchen Kreisen viel einfacher wie in anderen mit flächendeckender Versorgung zu lösen. Und die Redundanz bestand auch da vielfach bestenfalls aus einer einfachen Relaisstelle auf dem Ausweichkanal, vielfach dann nicht als Gleichwelle realisiert.
Geschrieben von Ulrich C.der Markt wurde - ganz bewusst ! - von vielen kaputt geredet... Du kannst ja mal verfolgen, wie so die Stimmungslage zur Ersatzteillage mit den ersten Digitalfunktgeräten so ist...
Da gibt's nicht viel zu reparieren. Das sind Wegwerfartikel wie Smartphones auch. Nach wenigen Jahren repariert sowas keiner mehr. Früher reparierte man auch andere Elektronikartikel, bei denen das heute kaum noch jemand macht. Finde ich zwar auch nicht gut, ist aber leider so. Dafür sind die Geräte auch erheblich billiger. Heute kostet ein komplettes HRT mit Akku und Antenne kaum 600,-, ich kann mich an Zeiten erinnern, da kostete das analoge Pendant ca. 2.000,-DM. Inflationsbereinigt ist der Unterschied dann noch viel größer als er so schon erscheint.
Geschrieben von Ulrich C.aha ... vorhin hast Du noch sinngemäß geschrieben, es gäbe schon lang keine mehr...
Mein Zitat bezog sich auf Analogfunk allgemein., nicht auf BOS-Analogfunkgeräte. Viel Spaß beim Kauf eines neuen FuG8b. Da wird dir alleine deswegen schon keiner was anbieten, weil der Markt mit Gebrauchtgeräten voll ist. Gut daran ist, dass die inzwischen sehr billig zu bekommen sind.
Geschrieben von Ulrich C.Also sind alle, die damit Probleme hatten, unfähige Idioten? Wie schon 2013 in Magdeburg?
Das hab ich nicht gesagt, aber offensichtlich hat entweder deren Bundesland oder deren Kommune (wer auch immer für deren Programmierung verantwortlich ist) Mist gebaut. Bis auf eine Institution hatten ja alle quer durch alle Bundesländer die richtigen Gruppen drauf. Und TBZ-Gruppen gehören nun mal auf jedes Gerät genauso drauf wie die DMO-Gruppen. Dann brauchst du auch weder Programmierer noch Programmiersoftware. Wenn du natürlich unbedingt auf die Heimatgruppen des Ziellandkreises schalten musst, um funken zu können, läuft organisatorisch was falsch.
Geschrieben von Ulrich C.hab ich vorhin schon erklärt.. musst Du nur lesen.
Nein, hast du nicht.
Geschrieben von Ulrich C.Und auch nochmal: Wie kann es sein, wenn Du das alles so toll findest, dass es flächendeckend damit viele Tage lang solche Probleme gab, dass es das in durchaus hochrangige Lagemeldungen an die Länder und - irgendwann auch in die Medien schaffte?
Ich sag ja nicht, dass es keine Probleme gab. Ich sag aber, worin die lagen. Zumindest für den Bereich Ahrtal kann ich dir das relativ genau sagen.
Geschrieben von Ulrich C.Und was zum Teufel spricht eigentlich, gegen 4m-FuG in den Führungsfahrzeugen, eine einfache Ausbaustruktur als Redundanz in jedem Kreis dafür und eine Kiste analoge HFG im Keller?
Zumindest solange, bis es andere/bessere UND einfachere Möglichkeiten gibt? Also noch gut 20 Jahre...
Die Kiste analoger HFG hat auch bei uns einer vor Abfahrt ins Ahrtal aus dem Keller (bzw. aus dem Lager) geholt. Leider stand die da seit einigen Jahren unangetastet. Muss ich erwähnen, wie viele Akkus noch brauchbar waren? Frag besser nicht.
Die "einfache" Ausbaustruktur bringt dir in Gegenden wie dem Ahrtal auch nix. Da ist nicht viel mit "einer" Relaisstelle auf einem Berg. Gerade in Mittelgebirgen geht ohne Gleichwelle nicht viel. Und das war's dann schon mit "einfacher" Ausbaustruktur. Und nochmal: Die einfache Ausbaustruktur kann auch ein DMO-Repeater und jedes Digitalfunkgerät. Völlig unabhängig vom Netz. Damit man vergleichbare Reichweite wie im Analogfunk hat, muss man da eben auch ne vernünftige Antenne an ein MRT (z.B. Koffergerät) anschließen. Wer da denkt, das HRT im Repeatermode kann das auch, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Reichweite nur ein paar 100m abdeckt.
Gruß,
Michael
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