Ein bißchen heftig argumentiert, ich glaube, dass etwas anderes gemeint ist: Eine seriöse Risikobewertung, und die kann eben auch zum Ergebnis führen, dass ein Rettungseinsatz (zu einem bestimmten Zeitpunkt, zu dem noch Überlebenschancen bestehen) nicht vertretbar ist. Darüber mehr reden, damit das Vollkaskodenken eingedämmt wird - ja.
Um auf den Lawineneinsatz zurückzukommen (ich hoffe, ich bring' die Fälle nicht durcheinander): In vielen Fällen ist die Schneemenge als Lawine samt Auslösern/Betroffenen unten und im Lawinenkegel lässt sich mit einem "allgemeinen/vertretbaren/(bitte einsetzen) Risiko" arbeiten. Bei den Windverfrachtungen heuer war dem gelegentlich nicht so und Schnee für zwei weitere Abgänge hing noch oben - mit schlechter Bindung zum Altschnee, also mehr als heikel. Und weil das sehr lokale Situationen waren, gab's auch nicht eine "allgemeine Lawinenwarnstufe auf Maximum", sindern eine sehr individuelle Lagebeurteilung für die Stelle x zum Zeitpunkt y. Ich würde das nicht für neu/anders/spektakulär halten, die Vollkasko-Meute in den unsozialen Medien soll meinen, was sie will.
Grüsse
Peter
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