Genau das wollte ich ja sagen. Da wo der Strom weg ist ist, auch Telefon und Internet weg, egal ob das jetzt nur ein Dorf oder die ganze Republik ist. Die (kommunikative) Katastrophe besteht ja nich darin dass die BOS nicht oder auch nur eingeschränkt kommunizieren können, sondern das 99,99% der Leute keine Notrufe mehr absetzen und Dinge des tägichen Lebens organisieren können. Die Planung darf doch nicht da enden wo mein Gerätehaus einen Notstromerzeuger für die Kaffemaschine hat und wenn der Kaffee leer ist bestelle ich Nachschub mit meinem Satellttitentelefon.....
Jetzt kann man natürlich vereinfacht sagen: Das ist kein Problem der Feuerwehr, müssen sich die Netzbetreiber drum kümmern. Soweit richtig, aber je länger es geht umso mehr wird es ein Problem der lokalen Feuerwehr. Alle Dinge die die Bevölkerung bei funktionierender Telekominfrastruktur selbst organisiert, landen dann bei der FW. Und wenn es nur lange genug verzögert wird gibt es immer mehr Dinge die dann auch lebensbedrohlich werden. Nach 12h ist das dann ein Kommunikationsbedarf den ein Sat Telefon selbst im kleinsten Dorf zum Glühen bringt.
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Geändert von Dirk B. [09.07.22 17:18] Grund: = nur für angemeldete User sichtbar = |