| Rubrik | Kommunikationstechnik |
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| Thema | Nach Super-GAU der Notfallkommunikation: Ein Netzausfall wie im Juli 2021 könnte sich auch ein Jahr später wiederholen | 46 Beiträge |
| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 877675 |
| Datum | 18.07.2022 15:42 MSG-Nr: [ 877675 ] | 914 x gelesen |
Direct Mode Operation, Betriebsmodus im Digitalfunk, in dem man sich direkt mit anderen Geräten verbindet ohne über das Netz zu gehen
Institut der Feuerwehr - Name einiger Landesfeuerwehrschulen:
Institut der Feuerwehr NRW
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D-48155 Münster
Fon +49 (0)251 - 3112 - 0
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Institut der Feuerwehr Sachsen-Anhalt (IdF Sachsen-Anhalt)
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Internet: http://www.idf.sachsen-anhalt.de/
Drehleiter mit Korb
Basisstation (Digitalfunk)
Hallo,
Geschrieben von Thomas E.Kann es sein, das man sich einfach nicht gut genug mit Tetra auskennt? Aus einer Einsatznachbesprechung weiß ich, dass eine Bereitschaft in Euskirchen im Einsatz war, da kommunikationstechnisch alles dunkel. Die haben sich über DMO Repeater eine Funkzelle für ihren Einsatzbereich gebaut. Dazu dann die Aussage vom IdF, der sich ebenfalls damit beschäftigt: Wir haben Versuche gemacht und einen Repeater auf eine DLK gepackt, damit hatten wir Empfang im Umkreis von 6 km. Aber das ist ja im Moment verboten.
Da gibt es einige Möglichkeiten, aber insgesamt sperrt man sich viel zu viel gegen notfallmäßige Maßnahmen durch Feuerwehren oder deren IuK-Gruppen, die will man irgendwie, mal abgesehen von der Notstromversorgung, da raushalten. Man muss sich als Feuerwehr alle Informationen mühsam zusammenklauben, selbst die Standortinformationen der Basisstationen bzw. Informationen über ausgefallene BS bekam man teils erst auf mehrfache Nachfrage.
Ein einzelner DMO-Repeater kann durchaus 6km abdecken, ist halt von der Topografie abhängig. Wenn's blöd läuft ist halt nach ein paar 100m schon Schluß. Einen ganzen Landkreis wird man damit eher nicht abdecken können, auch die Informationsweiterleitung z.B. an einen Führungsstab ist damit nicht möglich. Dann bekommt man zwar selbst noch die Einsatzstellen in seinem Gebiet mit, wozu fehlende bzw. nicht mögliche Informationsweiterleitung führt, hat man aber ja im Ahrtal eindrucksvoll gesehen. Wäre da am Unterlauf bekannt gewesen, was am Oberlauf passiert ist, hätte es vermutlich weniger dramatische Folgen gehabt.
Gruß,
Michael
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