| News | Newsletter | Einsätze | Feuerwehr-Markt | Fahrzeug-Markt | Fahrzeuge | Industrie-News | BOS-Firmen | TV-Tipps | Job-Börse |
| Rubrik | Kommunikationstechnik | zurück | ||
| Thema | Ausfall des Digitalfunks von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst: Arbeitsfehler war Ursache | 12 Beiträge | ||
| Autor | Gerh8ard8 B.8, Pfungstadt / Hessen | 892560 | ||
| Datum | 10.02.2026 18:30 MSG-Nr: [ 892560 ] | 888 x gelesen | ||
Hallo, Geschrieben von Michael W. 4. Ist Analogfunk sicherlich nicht die zukunftsfähige Redundanz. ... eine Redundanz, die auf ansonsten nicht verwendete Technik setzt ist, scheitert m.E. in der Fläche(!), weil die Betriebssicherheit und Nutzervertrautheit im Bedarfsfall fehlt. Das ist schon in bestehenden Systemen mit wenig verwendeten Funktionen gefährlich. Erfahrungen im Analogen zur Zeit ständig genutzer Systeme: 10% der Teilnehmer "verschwinden" beim einfachen Kanalwechsel, 50% der Einsatzsachbearbeiter in Leitstellen scheitern bei einer RS2-Schaltung ... Das letzte in meiner Feuerwehr mit Analogfunk ausgestattet Fahrzeug ist Bj. 2012, der letzte Funkspruch auf 4m war vor 9 Jahren ... meint ihr das wird dann besser? Es gibt durchaus im Digitalfunksystem selbst Rückfallebenen die funktionieren - auch wenn Zentralkomponenten down sind, siehe (in Reihenfolge der Reichweite): 1) DMO 2) TMO-Fallback (wenn es sinnvoll funktionieren soll, siehe u.g. Schirmzellenkonzept) 3) Rückfallebene DMO-Repeater (gegenüber einem 4m-Einzelrelais ist der - wenn man ihn denn regulatorisch exponierter betreiben dürfte - nicht soooo viel schlechter) 4) Schirmzellenkonzept Fallback Hessen Damiti 2) und 4) zum Laufen kommt muss halt der Netzbetrieb dafür sorgen, dass die BS ihre Vermittlungsstelle nicht mehr sieht ... ... und - wenn man nun nicht vom Doppelfehler Infrastruktur- und Zentralkomponentenausfall ausgeht - auch mit dem "normalen" öffentlichen Mobilfunk/Telefon kann man als Redundanz(!) durchaus arbeiten (zu meinem Anfangszeiten - das war 1983 - war für Flächenlagen auf den Einsatzfahrzeugen meiner Fw Kleingeld, damit man in der Wache von der Telefonzelle ausanrufen konnte, wenn die beiden Funkkanäle (Betrieb und KatS) für 83 Feuerwehren im Kreis blockiert waren) ... Geschrieben von Michael W. Muss man sich hier nicht lokal sondern einfach mal bundesweit Gedanken über ein Redundanzkonzept machen. Sonst wird das lediglich Flickschusterei, die auch da und dort schon begonnen hat. ... da hast Du leider recht, da bewegt sich der Bund zu wenig ... Gruß Gerhard | ||||
| << [Master] | antworten | |||
| flache Ansicht | Beitrag merken | alle Beiträge als gelesen markieren | ||
| ||||
|