Hallo,
Geschrieben von Ulrich C.endet am Schluß doch bei privaten Mobilfunkern... wetten?
Ich hoffe es nicht. Wenn es nach denen geht, haben wir dann vielleicht wunderschöne Datenübertragungsmöglichkeiten, was sicher auch im Feuerwehreinsatz für die Abfrage von Gefahrgutdaten, die Drohnenbildübertragung oder der Kommunikation im ELW dienlich ist. Ob wir aber unbedingt mit einem 5G-Smartphone-ähnlichen (wenn auch etwas robuster gebauten) Touch-Screen-Gerät im Atemschutzeinsatz arbeiten wollen, überlasse ich mal jedem Einzelnen zur Beurteilung.
Das bisherige Tetra-Netz macht erst mal alles, für was es gebaut wurde: Zur Sprachkommunikation. Und seien wir mal ehrlich: Das ist das Hauptfeature, was wir als Feuerwehren erstmal für eine sichere Grundkommunikation brauchen. Neben rudimentären Datenfunktionen wie Status, was inzwischen ja auch weitestgehend funktioniert (wo das noch nicht fehlerfrei funktioniert, liegt es nicht am Netz oder den Netzfunktionen sondern eher daran, wie man die Daten weiterverarbeitet). Klar, auch die Feuerwehr braucht breitbandige Datenübertragung on top. Ob man sich dafür mit allen Netzen den privaten Netzbetreibern hingeben soll, stell ich mal in Frage. Da funktioniert zwar auf dem Papier immer alles so toll, aber spätestens wenn es um Redundanzen geht, fehlt es schnell an vielem...
Gruß,
Michael
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