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| Rubrik | Freiw. Feuerwehr | zurück | ||
| Thema | Entwicklungen / Mitgliederwerbungen / Zusammenlegungen / Schließungen | 160 Beiträge | ||
| Autor | Matt8hia8s K8., Rottenburg a. N. / Baden-Württemberg | 892796 | ||
| Datum | 13.03.2026 20:09 MSG-Nr: [ 892796 ] | 50 x gelesen | ||
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Ich kann sowohl die Feuerwehrleute als auch die Stadt verstehen. Albstadt besteht aus neun Ortsteilen. Manche sind zusammengebaut, andere getrennt. Manche liegen näher zusammen, andere sind weiter entfernt. Die Stadt muss die Sache wirtschaftlich sehen. Neun Ortsteile, die alle mal selbständig waren und bei der Eingemeindung eine Feuerwehr mitgebracht haben. Jetzt sind es neun Feuerwehrhäuser mit Fahrzeugen die bestückt und unterhalten werden müssen. So weit ich die Zusammenlegungspläne kenne, werden drei Abteilungen an einen Standort gelegt und der Fahrzeugbestand soll von sieben auf vier Fahrzeuge reduziert werden. Die Abteilungen sollen jedoch als Struktur erhalten bleiben. Am Ende sind da die drei Abteilungen Laufen, Lautlingen und Margrethausen. Laufen und Margrethausen haben aber weder ein Feuerwehrhaus noch ein Feuerwehrfahrzeug; das ist alles in Lautlingen. Für jede Übung und jede kameradschaftliche Aktivität muss man in den Nachbarort. Wer will das schon? Man will sich mit seiner Feuerwehr ja auch irgendwie identifizieren. Folgerichtig wäre meines Erachtens dann nur der "harte Cut", die Abteilungen werden zu einer Abteilung West zusammengefasst, dass Feuerwehrhaus und die Fahrzeuge auch so beschriftet, dann besteht die Chance, dass von den 33 eventuell doch ein paar bereit sind zur Stange zu halten. Den Kommentar der Redakteurs mit dem Kirchturmdenken finde ich zum Teil unpassend. Freiwillige Feuerwehr ist eine Freizeitbeschäftigung in einem besonderen Bereich. Wenn ich Fußball spielen will, dann gehe ich in den lokalen Fußballverein. Wird der aufgelöst, dann überlege ich mir auch, ob ich im Nachbarverein weiterkicke oder ganz aufhöre. Und wenn die Auflösung des Vereines nicht selbst beschlossen wird, sondern "von oben herab" diktiert wird, dann wird sich auch dort die Frage stellen, ob man in diesem "System" noch weiter kicken will. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Es ist die erste größere Gemeinde bzw. Stadt, bei der ich mitbekomme, dass Abteilungen an einen gemeinsamen Standort gelegt werden, aber bei kleineren Gemeinden sehe ich es aktuell öfter. Dort ist es nicht unbedingt so presseintensiv, aber auch dort ist mit einem Mitgliederschwund zu rechnen. Die veröffentlichten Beiträge spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung wieder und werden nicht in dienstlicher Eigenschaft verfasst. | ||||
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