| Rubrik | Katastrophenschutz |
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| Thema | DFV: Positionspapier zur Zukunft des Bevölkerungsschutzes im Kontext der Zivilen Verteidigung | 38 Beiträge |
| Autor | Dirk8 S.8, Lindau / Bayern | 892968 |
| Datum | 09.04.2026 18:15 MSG-Nr: [ 892968 ] | 266 x gelesen |
| Infos: | 08.04.26 FW-Magazin: `DFV fordert Neuaufstellung des Bevölkerungsschutzes ´
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Technisches Hilfswerk
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1. Ortsverband (THW)
2. Ortsverein
Technisches Hilfswerk
Feuerwehr
Persönliche Schutzausrüstung
Hallo,
Geschrieben von Ulrich C.? Wieso "wieder"?
Wann war denn das THW mehr in der Fläche vertreten?
Und:
Würde das bei deren Aufgabenspektrum überhaupt Sinn machen?
Das THW war gem. Bevölkerungsdichte verteilt und konzentrierte sich in Großstädten mit mehrzügigen Ortsverbänden. Mit der Reform THW 2000 wurden Standorte aufgegeben und die mehrzügigen Ortsverbände deutlich ausgedünnt. Die Ortsverbände sind mit Wegfall der Wehrpflicht teilweise auf 30-50% geschrumpft.
In der Fläche ist jeder Landkreis mit mindestens einem OV versorgt. In Städten sind die Ortsverbände mehrzügig oder haben mehrere Fachgruppen, welche teilweise Aufgaben der I-Züge übernehmen, aber als Fachgruppe heute wesentlich leistungsfähiger sind.
Nach dem Sinn? Einer der Kernaufgabe des THW im Zivilschutzfall ist der Bergungsdienst und Sicherstellung der kritischen Infrastruktur, welcher jeder Ortsverband im Kern leistet.
Also genau das was der Feuerwehrverband meint als light Version zu brauchen, ohne sich im klaren zu sein was das in letzter Konsequenz bedeutet. Feuerwehr hat im Zivilschutzfall ebenfalls seine Aufgabe. Und ich bin überzeugt, damit wird die FW ausgelastet sein.
Was die Materialversorgung angeht, da würde ich als Verband erstmal den Klarstand anmahnen und das einfordern, was für die Kernaufgaben erforderlich ist! Da würde ich mit PSA für jeden Feuerwehrangehörigen anfangen und bei LF's vielleicht aufhören. Wenn das alles befriedigt ist, dann kann ich über Hebekissen, Werkzeugsätze, Minibagger etc. nachdenken.
Vorher würde ich mit aber noch z.b. über Spritversorgung Gedanken machen oder an gesetzlichen Rahmenbedingungen wie z.B. Euro 6 sägen. Führerscheinrichtlinien.... alles was man im Zivilschutzfall an Rahmenbedingungen braucht.
Da braucht es den Lobbyverband, um Berlin die Augen zu öffnen. Da ist noch viel Realitätsferne und Baumkuschelatmosphäre.
Ahrtal wird im Zivilschutzfall ein Hauch von Realität vermitteln. Da kann sich jeder Gedanken machen, wie und was er im Einsatz gemacht hat.
Und ganz ehrlich. die Feuerwehren können auch bereits heute einen großen Teil an Aufgaben jenseits des Löschens abdecken und kommen in der ersten Stunden ganz gut selber zurecht. Und wenn ich bei der Bergung z.B. einen Spreizer brauche, dann nehmen ich den vom roten Fahrzeug!
Ich weiß nicht, sind da Leute mit ihren Hausaufgaben durch und haben schon alles was sie brauchen, oder versucht man hier nur Aufmerksamkeit erregen, um den Geldtopf anzugraben? Jeder Stützpunktfeuerwehr ein Gerätewagen auf dem Hof zu stellen ist etwas untreallistisch und am Ende auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Gruß
Dirk
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