News Newsletter Einsätze Feuerwehr-Markt Fahrzeug-Markt Fahrzeuge Industrie-News BOS-Firmen TV-Tipps Job-Börse


Technische Einsatzleitung
RubrikKommunikationstechnik zurück
ThemaBunte Leitstelle für Ostfriesland ab 200922 Beiträge
AutorLars8 T.8, Oerel / Niedersachsen403594
Datum18.05.2007 13:18      MSG-Nr: [ 403594 ]9368 x gelesen
Infos:
  • 07.01.08 Emden will eigene Leitstelle behalten
  • 18.05.07 Leitstellen: Die Callcenter der Gefahrenabwehr - PDF ("Einsatz", Feb 2006, WEKA-Media)

  • Wir haben so was schon....

    siehe auch Klick



    Leitstellenverbund hat Betrieb aufgenommen

    Kooperation der Landkreise Rotenburg, Soltau-Fallingbostel und Harburg ? ?Mehr Sicherheit für die Bürger bei höherer Wirtschaftlichkeit?



    Mit einem gemeinsamen Knopfdruck gaben die Landräte Hermann Luttmann, Manfred Ostermann und Joachim Bordt am Donnerstag, 5. April 2007, in der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises Rotenburg (Wümme) in Zeven das symbolische Startsignal für den virtuellen Leitstellenverbund der drei Landkreise Rotenburg (Wümme), Soltau-Fallingbostel und Harburg. Mit dem Leitstellenverbund, so betonten die drei Landräte, werde eine Kooperation vollzogen, die in dieser Form bundesweit einmalig sei und Vorbildwirkung habe.







    (Die Landräte Hermann Luttmann, Manfred Ostermann und Joachim Bordt bei der Inbetriebnahme des virtuellen Leitstellenverbundes)




    Drei Ziele habe man mit der Idee des Leitstellenverbundes verfolgt, so der Rotenburger Landrat Hermann Luttmann. Erstens mehr Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger in unseren Landkreisen, zweitens die Beibehaltung der Leitstellen vor Ort und drittens die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit. Mit dem erfolgreichen Zusammenschluss seien nun alle drei Ziele verwirklicht worden. ?Die Abfragesicherheit der Notrufe und die Alarmierung der Einsatzkräfte auch bei gleichzeitigem Eingang einer Mehrzahl von Notrufen ist gewährleistet ?dies unter Beibehaltung der ortsnahen Einsatzleitstellen in Zeven, Winsen/Luhe und Soltau und bei Personalkosten, die deutlich unter den bisherigen liegen.?



    Weil die Leitstellen an den bisherigen Standorten verbleiben, sei vor allem im Katastrophenfall die wichtige direkte Kommunikation des Katastrophenschutzstabes mit den Leitstellen gesichert, betonte der Harburger Landrat Joachim Bordt. Im Vergleich zu einer Zusammenlegung einzelner Leitstellen zu Regionalleitstellen, wie sie das Land anstrebe, würden überdies keine Kosten für ein gemeinsames Gebäude entstehen. ?Und tatsächlich zeigt sich? so der Harburger Landrat, ?dass eine Zentralisierung der Leitstellen auf Regionalebene in den einzelnen Landkreisen politisch kaum durchzusetzen ist.?



    Bereits 2004 waren für den Leitstellenverbund Gespräche zwischen den Fachämtern der Landkreise aufgenommen worden. ?Aufgrund der gleichen Leitstellentechnik schien ein solches Unterfangen aussichtsreich?, so Manfred Ostermann, Landrat des Landkreises Soltau-Fallingbostel. ?Trotzdem war die Umsetzung angesichts des technischen Neulands nicht einfach.? Dass der Leitstellenverbund gleichwohl erfolgreich realisiert werden konnte, verdanke man der Flexibilität der Mitarbeiter in den Leitstellen, aber auch der vertrauensvollen Zusammenarbeit der Verantwortlichen in den Landkreisen.



    ?Wenn man eine Kooperation tatsächlich will und die Herausforderungen ernsthaft angeht, dann schafft man es auch?, sind sich die drei Landräte einig.


    In den Leitstellen der drei Landkreise mit insgesamt rund 540.000 Einwohnern gehen jährlich deutlich mehr als 300.000 Anrufe über die Notrufleitungen 112 ein, ca. 80.000 Einsätze sind zu bearbeiten. Zahlreiche Notrufe gehen auf Unfälle auf den Autobahnen zurück, die auf knapp 300 Kilometer Länge durch die Landkreise führen. In den Nachtstunden sind die Leitstellen überwiegend nur mit einem Disponenten besetzt. Bei zeitgleichem Eingang von Notrufen in einer Leitstelle können jetzt auch die Disponenten der anderen Leitstellen die Einsätze annehmen und bearbeiten. Voraussetzung dafür war die Vereinheitlichung der bisherigen Kommunikations- und Einsatztechnik, die von der Swissphone Systems GmbH seit Mitte 2006 umgesetzt und nach durchgeführter Probephase planmäßig beendet wurde. Für die Verbindung der Leitstellen wird auf Basis neuester technischer Standards ein MPLS-Netz (Multiprotocol Lable Switching) des regionalen Telekommunikationsspezialisten EWE TEL genutzt.



    Gruß
    Lars


    P.S.:
    alles meine persönliche Meinung

    http://www.feuerwehr-oerel.de
    http://www.feuerwehr-oerel.de/feuerwehr/index.php

    Beitrag inhaltlich zustimmen / ablehnen

    << [Master]antworten>>
    flache AnsichtBeitrag merkenalle Beiträge als gelesen markieren
    Beitrag weiterempfehlen

     ..

    0.150


    Bunte Leitstelle für Ostfriesland ab 2009 - Feuerwehr-Forum / © 1996-2017, www.FEUERWEHR.de - Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Mayer, Weinstadt