| Rubrik | Feuerwehrtechnik |
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| Thema | Selbstgebauter CEE Stecker-Kupplung-Adapter | 46 Beiträge |
| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 682808 |
| Datum | 26.05.2011 18:04 MSG-Nr: [ 682808 ] | 15618 x gelesen |
Feuerwehr
Hallo,
Geschrieben von Udo BurkhardAchso,
Ich hab mal ein wenig recherchiert ... Die Komponenten bekomme ich tatsächlich einzeln im einschlägigen Fachhandel. Interessant, die einzelnen Komponenten liegen zusammen preislich (Liste) nur unwesentlich unter den Kosten für einen fertigen Energiewürfel in IP68-Ausführung (Liste). Betriebswirtschaftlich also eher uninteressant.
Mag sein, es sei denn, man hat die Einzelteile sowieso gerade noch greifbar, sind ja keine so selten eingesetzten Teile. Klar, umsonst sind die auch dann nicht.
Geschrieben von Udo BurkhardRechne doch mal ganz einfach alle Kosten zusammen, die entstehen, wenn du z.B. den E-Check in einem Betrieb durch eigene Kräfte machen lässt. Und das setzt du dann in Relation zu externen Kosten.
Ich bin eher aus dem Bereich der Technik und kein Kaufmann oder Betriebswirt. Allerdings habe auch ich inzwischen gelernt, dass man alles in die eine oder andere Richtung gut- oder schlechtrechnen kann, wie man's eben gerne hätte.
Geschrieben von Udo Burkhard Es geht letztendlich immer um die abschließende Haftung.
Aber bitte, ähm, auf welchen Grundgedanken spielst du an?
Bitte nicht auf die alte Leier "Wir machen das ehrenamtlich".
Auch Ehrenamtlichkeit schützt nicht vor den finanziellen Folgen eines Unfalles, erst nicht nicht, wenn es um zivilrechtliche Forderungen (Schmerzensgeld, Unfallfolgekosten, ...) geht.
Auf die vielbesungende Leier "Wir machen das ehrenamtlich und dürfen daher alles" spiele ich bestimmt nicht an, da bin ich der letzte, der sowas sagt. Aber wenn jeder das Risiko in jedem Fall ausschließen willst, darfst du auch in der FW gar nichts mehr machen. Denn auch wenn du an anderer Stelle Fehler machst, kann dir genau das passieren, was du für diesen Fall hier schilderst. Und das kann dir im Feuerwehrdienst an vielen Stellen passieren, an einigen Stellen sogar deutlich leichter, als ein regelkonform gefertigter Adapter ohne Prüfzertifikat eine Gefahr für Leib und Leben darstellen wird.
Geschrieben von Udo BurkhardNur kurz nebenbei noch zwei Kleinigkeiten:
Mein Vater hat Sondermaschinen geplant und bauen lassen. Absolut nichts von der Stange.
Von daher kenne ich die Kosten, die ein Konformitätsbewertungsverfahren verursacht.
Ich kenne auch die Kosten für die notwendige Betriebshaftpflicht.
Auch nebenbei: Ich arbeite als Entwicklungsingenieur im Sondermaschinenbau. Die Thematik ist mir also nicht unbekannt. Ein Restrisiko bleibt immer und überall.
Gruß,
Michael
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