| Rubrik | Einsatz |
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| Thema | Grenzübergreifender Grossbrand im Amtsvenn in Gronau/Enschede | 117 Beiträge |
| Autor | Andr8eas8 H.8, Weißwasser / Sachsen | 684068 |
| Datum | 06.06.2011 19:07 MSG-Nr: [ 684068 ] | 56337 x gelesen |
Waldbrandgefahrenklasse (Regionales Einstufen der Waldbrandgrundgefahr, wichtig für Waldbrandschutz und dessen Förderung)
Klasse A (A1) - hohe Waldbrandgefahr,
Klasse B - mittlere Waldbrandgefahr,
KLasse C - geringe Waldbrandgefahr
Hallo,
Geschrieben von Ulrich CimolinoStimmt... und man kann sehr interessante Feststellungen machen, wenn man die Strukturen, Ausrüstungen und Taktiken v.a. derer betrachtet, die WIRKLICH regelmäßig SEHR große Feuer und gar erst mit unseren vergleicht... ;-)
Klar gibts auch vorbeugenden Waldbrandschutz, da hat aber die normale Fw nur sehr begrenzten Einfluß darauf... (gleichwohl muss sie - weil mit Sicherheit dazu alarmiert - wissen, wie man mit Vegetationsbränden so umgeht...)
sehr gefährliches Halbwissen :-(
Geschrieben von Ulrich CimolinoStimmt... und man kann sehr interessante Feststellungen machen, wenn man die Strukturen, Ausrüstungen und Taktiken v.a. derer betrachtet, die WIRKLICH regelmäßig SEHR große Feuer und gar erst mit unseren vergleicht... ;-)
Ich erspare mir jetzt jegliche Zitierung bzw. Aufzählung Historischer Groß- und Katastrophenwaldbränden in Deutschland!
Aber wenn man sich nur ein kleinwenig mit der Geschichte befasst, vor allem zum Thema WBGK, dann wird recht schnell klar, wo hier in Deutschland der Schwerpunkt lag bzw. weiterhin liegt.
Und wir sind froh, dass wir seit Jahrzehnten keine solcher Ereignisse hier hatten, was mit dem ein oder anderen zusammenhängt.
Wir brauchen nicht ständig Große Waldbrände, um zu wissen, wer hier am besten Waldbrände bekämpft, oder uns mit Griechenland oder Amerika zu messen. Wir als Feuerwehr sind dafür da, um genau das zu verhindern. Und das muss anscheinend erstmal verstanden werden.
Geschrieben von Ulrich CimolinoKlar gibts auch vorbeugenden Waldbrandschutz, da hat aber die normale Fw nur sehr begrenzten Einfluß darauf... (gleichwohl muss sie - weil mit Sicherheit dazu alarmiert - wissen, wie man mit Vegetationsbränden so umgeht...)
"Klar gibts auch vorbeugenden Waldbrandschutz" .... Was für ein dünnhäutiger Satz ...
Ohne vorbeugende Maßnahmen wäre es noch viel schwerer, Waldbrände bzw. dessen Größe zu minimieren. Vorbeugender Waldbrandschutz ist eines der wichtigsten Säulen beim Thema "Waldbrand".
Und ... die "normale" Feuerwehr hat sehr wohl Einfluß darauf, denn Waldbrandschutz beinhaltet die Aufgaben von Forstwirtschaft und Feuerwehr. Und Daher unternehmen die "normalen" Feuerwehren auch Regelmäßige Kontrollen von Waldwegen, Löschteiche usw.
Aber auch das kann nur der wissen, der sich damit tiefgründig befasst und so auch praktiziert.
Geschrieben von Ulrich CimolinoSo wie ich aus dem Einsatz bei Gronau gehört habe, haben sich sogar geländegängige PKW in den nur sehr beschränkt tragfähigen Böden fest gefahren. Demzufolge sieht man dann auch relativ viele Schläuche liegen....
Waldwege bzw. ein vernünftig angelegtes und ausgebautes Wegenetz in großen Waldgebieten kann da sehr hilfreich sein. Wie so etwas in der Praxis Funktioniert, sieht man vor allem in der Lausitz, eine der Waldbrandregionen Deutschlands.
Gruß Andreas
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Ich och!
"1 Mann in der ersten viertel Stunde ist mehr Wert, als 100 Mann nach einer Stunde!"
Walter Seitz (1863 - 1945)
>> Erfinder des Feuerwachturmes im Muskauer Forst bei Weißwasser <<
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